Tag Archiv: Keratokonus

Moderne Technologien erlauben hohe Präzision bei Korrektur der Hornhautverkrümmung

Die Hornhaut des menschlichen Auges ist im Idealfall gleichmäßig wie eine Kugeloberfläche gewölbt. Besteht eine Hornhautverkrümmung, so ist diese Wölbung in einer Richtung stärker als in der anderen, so dass eine Bildverzerrung entsteht. Weiterentwicklungen der letzten Jahre ermöglichen es heutzutage dem erfahrenen Augenchirurgen, eine Hornhautverkrümmung einfach, präzise und dauerhaft zu korrigieren  (Astigmatismuskorrektur). 

10 Jahre Femtosekundenlaser Technologie in der Augenheilkunde (Teil 2)

Die Einsatzgebiete des Femtosekundenlaser in der Hornhautchirurgie umfassen heute neben der Femto-LASIK auch Astigmatismuskorrekturen, die Tunnelpräparation beim Einsatz von Hornhaut-Implantaten (z.B. INTACTS, KeraVision Ringe) und vor allem die Schnittführung bei Hornhauttransplantationen (Keratoplastiken). Ein noch relativ junges Einsatzgebiet ist das SMILE Verfahren zur Korrektur von Kurzsichtigkeit mit oder ohne Hornhautverkrümmung.

Was ist Crosslinking?

Hornhauttopographische Aufnahme einer normalen Hornhaut (links), einer regulären Hornhaut- verkrümmung und eines Keratokonus. Die Farbskala symbolisiert den Brechungsgrad der Hornhaut.  Ein Keratokonus stellt sich meist im unteren Drittel der Hornhaut dar.

Hornhauttopographische Aufnahme einer normalen Hornhaut (links), einer regulären Hornhaut- verkrümmung und eines Keratokonus. Die Farbskala symbolisiert den Brechungsgrad der Hornhaut. Ein Keratokonus stellt sich meist im unteren Drittel der Hornhaut dar.

Unter dem Crosslinking versteht man eine stimulierte Kollagenquervernetzung im Hornhautgewebe zur Stabilisierung der Hornhaut.