Tag Archiv: crosslinking

Moderne Technologien erlauben hohe Präzision bei Korrektur der Hornhautverkrümmung

Die Hornhaut des menschlichen Auges ist im Idealfall gleichmäßig wie eine Kugeloberfläche gewölbt. Besteht eine Hornhautverkrümmung, so ist diese Wölbung in einer Richtung stärker als in der anderen, so dass eine Bildverzerrung entsteht. Weiterentwicklungen der letzten Jahre ermöglichen es heutzutage dem erfahrenen Augenchirurgen, eine Hornhautverkrümmung einfach, präzise und dauerhaft zu korrigieren  (Astigmatismuskorrektur). 

Was ist Crosslinking?

Hornhauttopographische Aufnahme einer normalen Hornhaut (links), einer regulären Hornhaut- verkrümmung und eines Keratokonus. Die Farbskala symbolisiert den Brechungsgrad der Hornhaut.  Ein Keratokonus stellt sich meist im unteren Drittel der Hornhaut dar.

Hornhauttopographische Aufnahme einer normalen Hornhaut (links), einer regulären Hornhaut- verkrümmung und eines Keratokonus. Die Farbskala symbolisiert den Brechungsgrad der Hornhaut. Ein Keratokonus stellt sich meist im unteren Drittel der Hornhaut dar.

Unter dem Crosslinking versteht man eine stimulierte Kollagenquervernetzung im Hornhautgewebe zur Stabilisierung der Hornhaut.

Was versteht man unter “Crosslinking”?

Das Crosslinking ist ein relativ junges Therapieverfahren, welches zur Stabilisierung einer verdünnten Hornhaut aufgrund eines Keratokonus oder einer Keratektasie eingesetzt wird. Die mechanische Stabilität der glasklaren Hornhaut wird hauptsächlich durch die Vernetzung von Kollagenfasern erzeugt. Kommt es z.B. aufgrund einer Störung zwischen den Kollagenmolekülen zu einer veränderten Struktur des Hornhautgewebes kann eine Verdünnung und Vorwölbung der Hornhaut in Folge auftreten. Das Crosslinking versucht durch die künstliche Erhöhung des Vernetzungsgrades derKollagenfasern die mechanische Stabilität der Hornhaut wieder herzustellen.