Welche Vorteile bietet die Laser-Refraktive Kataraktchirurgie mit dem Femtosekundenlaser (Teil 3)?

Der Linsenaustausch mit dem Femtosekundenlaser ist sicherer, präziser und liefert ein besseres optisches Ergebnis.

Schritt 1: Kapsulorhexis (Eröffnung der Linsenkapsel)
Durch Einsatz des Femtosekundenlasers wird die Kapsulorhexis exakt reproduzierbar. Es kommt sehr viel seltener vor, dass die in den Kapselsack implantiert Kunstlinse aus diesem wieder herausspringt (Luxation),  dezentriert oder verkippt. Daher ist das Sehvermögen nach der Operation exakter vorhersehbar und besser. Auch ein Einriss der vorderen Linsenkapsel ist seltener, was die Sicherheit der Operation erhöht.

Schritt 2: Anlegen der Hornhautschnitte:
Der Femtosekundenlaser ermöglicht exakt reproduzierbare mehrstufige Tunnelschnitte, die besser abdichten als ein manueller Schnitt. Dies senkt die Gefahr einer Infektion und erhöht ebenfalls die Sicherheit der Operation.

Schritt 3: Zerkleinerung des Linsenkerns (Kernfragmentation):
Bei geringer Kernhärte kann der Femtosekundenlaser den Linsenkern in kleinste Fragmente zerteilen, es ist nur noch eine Absaugung erforderlich. Bei härteren Kernen kann der Kern mittels Laser fragmentiert werden und anschließend mit reduzierter Phakozeit  abgesaugt werden.

Schritt 4: Korrektur von Hornhautverkrümmung:
Die manuelle Korrektur einer Hornhautverkrümmung ist, sofern sie überhaupt angewendet wird, sehr ungenau. Hier ermöglicht der Femtosekundenlaser wesentlich bessere Ergebnisse. Dies ist besonders bei Multifokallinsen sehr wichtig, da diese nur bei postoperativer Emetropie gute Ergebnisse liefern.

Abbildungsverhältnisse nach der Operation: Die Brechkraft der Kunstlinse wird vor der Operation so berechnet, dass sie den bestehenden Brechkraftfehler ausgleicht. Die einfallenden Lichtstrahlen werden jetzt - wie beim normalsichtigen Auge - auf der Netzhaut gebündelt (Emetropie).

Abbildungsverhältnisse nach der Operation: Die Brechkraft der Kunstlinse wird vor der Operation so berechnet, dass sie den bestehenden Brechkraftfehler ausgleicht. Die einfallenden Lichtstrahlen werden jetzt – wie beim normalsichtigen Auge – auf der Netzhaut gebündelt (Emetropie).

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.