Warum Laser-Refraktive Kataraktchirurgie mit dem Femtosekundenlaser (Teil 2)?

Die Laser-Refraktive Kataraktchirurgie mit dem Femtosekundenlaser standardisiert die wesentlichsten Schritte der Kataraktoperation in einem Eingriff.
Nach Fixation des Auges mit einem Saugringes beginnt der Femtosekundenlaser, die vordere Linsenkapsel kreisrund zu eröffnen. Dieser Vorgang wird als Kapsulorhexis bezeichnet. Anschließend zerkleinert oder fragmentiert der Femtosekundenlaser den Linsenkern und legt bogenförmige Hornhautschnitte (korneale Inzisionen) zur Korrektur einer Hornhautverkrümmung (Astigmatismus). Zum Abschluß präpariert er die kornealen Tunnelschnitte, über die dann die Instrumente und die Kunstlinse ins Auge geführt werden.

Sowohl bei der Justierung der Kunstlinse als auch während der Laseroperation hat der Operateur eine direkte dreidimensionale Kontrolle über ein Videomikroskop, so dass eine präzise Steuerung und Überwachung des Lasereingriffs gewährleistet ist. Sämtliche Parameter (z.B. Durchmesser der Kapsulorhexis, Länge und Breite und Schnittwinkel der Hornhautinzisionen in mehreren Ebenen, etc.) lassen sich vorab frei programmieren und beliebig modifizieren. Die eingebaute Bilderkennung stellt automatisch die Position der Laserschnitte ein, so dass der Operateur lediglich die korrekte Position bestätigen muss und sie bei Bedarf modifizieren kann.

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