Phake IOL Implantation in Mannheim: Meine Vorgeschichte, Operation(en) und die Monate danach

Leser dieses Artikels wollen sicherlich wissen, wer sich hinter dem Autor verbirgt. Schließlich sind Informationen über den Autor nicht unerhebliche Faktoren um den Nutzen der getroffenen Aussagen für einen selber zu bewerten.
Geboren wurde ich 1970 und bin zum Zeitpunkt der OP also 39 Jahre alt und männlich. Seit meinem 6. Lebensjahr trage ich eine Brille; seit einigen Jahren habe ich folgende Augenwerte: rechts: -9,25dpt.; links: -9,75dpt.; -0,75 Zylinder, Achse 120 Grad

Beruflich habe ich Informatik studiert und übe heute eine Führungsposition bei einem IT-Dienstleister aus, so dass ich täglich einige Stunden „vor dem Bildschirm (TFT bzw. Laptop) sitze“.

Privat gehe ich wenigen Hobbies nach, dafür lebe ich diese Hobbies aber möglichst voll aus:

Skifahren, Mountainbiken, Motorradfahren, Halb- bzw. Marathonlaufen sowie Tauchen.

Gerade beim Tauchen habe ich die größten Nachteile durch die Brille; da ich nicht nur im Urlaub offen tauche sondern auch mit geschlossenen Systemen und Mischgasen etwas länger und tiefer im Wasser unterwegs bin, benötige ich neben einer korrigierten Tauchermaske im Gesicht auch mindestens eine in Reserve im Jacket. Die Brille muss trotzdem öfters mit, da der Ausstieg nicht immer beim Einstieg ist und ein langer Fußmarsch mit Tauchermaske keinen Spaß macht. Auf Tauchsafaris habe ich gerne 2 Ersatzbrillen (auch für die Sonnenbrille) dabei, falls doch mal eine zu Bruch geht. Alleine diese „Brillenlogistik“ sowie das Wissen um die Abhängigkeit von einer Brille war Motivation genug, mich nach anderen Lösungen umzusehen.

Kontaktlinsen habe ich einmal ausprobiert; jedoch kann ich mir nicht ins Auge fassen und konnte somit eine Linse mitunter erst nach über einer Stunde rumprobieren ins Auge einsetzen. Schlussendlich waren Linsen für mich nicht praktikabel und hätten auch z.B. beim Tauchen keine wirkliche Verbesserung gebracht, da Maskenfluten mit Linsen sehr oft zu Linsenverlust führen kann.

Für die kommenden 1-2 Jahre würde ich gerne eine PPL (Privatpilotenlizenz) erwerben.

Ich hatte bis vor der Operation keinerlei Verbindungen bzw. Kontakte mit dem FreeVis-Zentrum in Mannheim. Mit diesem Erfahrungsbericht erziele ich keinerlei Vorteil für mich, außer der Befriedigung, meine Erfahrungen anderen mitzuteilen und somit vielleicht ein wenig bei der eigenen Entscheidungsfindung zu helfen.

13 Antworten zu Phake IOL Implantation in Mannheim: Meine Vorgeschichte, Operation(en) und die Monate danach

  1. Bernd sagt:

    Warum eine Linsenimplantation – Alternativen

    Wer mich kennt, der weiß, dass ich mir vor größeren Entscheidungen sehr genau überlege, welche Alternativen es gibt und welche Entscheidung ich treffen soll; ich lege da fast schon ein projektartiges Vorgehen an den Tag.

    Daher möchte ich kurz und knapp meine Überlegungen bzw. Motivation für diese Operation voranstellen. Diese Übersicht hat keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit und beruht rein auf meiner subjektiven Wahrnehmung bzw. Bewertung (+ = Vorteil; – = Nachteil).

    Brille
    + Von Kasse zum Teil bezahlt

    – für „state-of-the-art“ Technik (hochbrechendes Glas etc.) sind hohe Zuzahlungen zu leisten

    – Zerbrechlich, empfindlich

    – unflexibel: Sonnebrille, Sportbrille, Sportsonnenbrille, Ersatzbrille,…

    – Unhandlich z.B. beim Sport

    – Optisch nicht ansprechend bei -9.25 dpt.

    – beim Tauchen ungeeignet

    – Verlieren, vergessen, …

    Kontaktlinsen
    + nahezu unsichtbar

    + von Kasse bezahlt

    – kompliziertes Handling v.a. im Outdoorurlaub

    – beim technischen Tauchen ungeeignet

    – Verlieren, vergessen, …

    – Pflegemittel notwendig und selbst zu bezahlen

    – tägliche Pflege (Reinigung etc.) und gute Hygiene beim Einsatzen nötig

    Lasern (Lasik, iLasik, etc.)
    + scharf sehen ohne Hilfsmittel

    – nicht wirklich korrigierbar

    – unwiederbringbarer Eingriff am Auge

    – mechanische Veränderung am Auge

    – ggf. unvollständige Korrektur

    – nicht von Kasse bezahlt, da „Schönheits-OP“

    – ggf. Nutzungseinschränkung

    – Heilungsphase nach Eingriff mit Einschränkungen (Schwimmverbot, etc.)

    Linseneinsatz
    + scharf sehen ohne äußeres Hilfsmittel

    + jederzeit korrigierbar

    + jederzeit Herstellung des Urzustandes möglich, da keine Veränderung am Auge

    + nicht sichtbar

    + keine Nutzungseinschränkung (Tauchen, etc.)

    + praktisch keine Heilungsphase (Schwimmen am Tag nach der OP erlaubt)

    + Korrektur auch anderer Einschränkungen des Auges

    – teuerste Methode

    – offiziell nicht von Krankenkasse bezahlt, da „Schönheits-OP“

  2. Bernd sagt:

    Voruntersuchung – Donnerstag 09.07.2009

    Das FreeVis Zentrum Mannheim ist leicht zu finden. Es ist Bestandteil des Klinikums Mannheim, welches sich am Theodor-Kutzer-Ufer direkt am Neckar gegenüber der Altstadt befindet und zur Universität Heidelberg gehört. Parkplätze gibt es in der Tiefgarage, am besten parkt man am Aufgang West, denn dort ist das FreeVis Zentrum.

    Im Empfangsraum des FreeVis Zentrums werde ich von den beiden Damen freundlich begrüßt und gebeten ein paar Fragen zu beantworten. Neben den persönlichen Daten werde ich auch nach vorherigen OPs, Allergien, Medikamenteneinnahme etc. gefragt. Da ich alle Fragen einfach und schnell mit „Nein“, „keine“ beantworten kann, werde ich noch gefragt ob ich eine Pilotenlizenz (PPL) besitze oder eine erwerben möchte. „Interessant“ denke ich, da ich ja genau dies vorhabe und so ist die Antwort schnell „Ja!“. Die Damen klären mich umgehend auf, dass diese Behandlungsmethode derzeit nicht als Korrekturmethodik im Sinne der medizinischen Eingangsvoraussetzungen der Pilotenlizenz in Deutschland anerkannt ist.

    Nach diesem Aufnahmegespräch, dessen Daten alle direkt in den PC eingegeben wurden, muss ich nur wenige Minuten warten und dann ins Untergeschoß gebeten. In der kurzen Wartezeit kann ich mir aber einen positiven Eindruck von den hellen und mit vielen bunten Bildern geschmückten Räumlichkeiten machen. Auch die Kaffeemaschine und Saftbar, an welcher man sich kostenlos bedienen kann, fallen mir positiv auf.. Im großzügigen Wartezimmer zähle ich keine drei Wartenden.

    Dieser positive Eindruck setzt sich im Untergeschoß fort. Dort werde ich zur Messung verschiedener Werte in einen Raum gebeten. Die mir bereits von meinem Augenarzt bekannten Geräte zur Messung des Augeninnendruck oder Bestimmung der Sehschärfe fallen mir ebenso auf wie einige weitere mir unbekannte Geräte. Alle Messgeräte sind in einem leichten Halbkreis angebracht und davor steht ein bequemer Hocker auf rollen. Praktisch, da der Patient so von einem zum anderen gerät „durchrollern“ kann.

    Wie vermutet geht es auch an der linken Seite der Messgerätereihe los und es werden der Reihe nach alle Messungen vorgenommen; auch hier sind alle Geräte direkt mit einem PC verbunden, so dass alle Werte sofort in meiner elektronische Akte gespeichert werden.

    Zuletzt wird auch eine Kameraaufnahme meiner Augen gemacht und zwar von der Seite, so dass die Größe und Beschaffenheit der Vorderkammer gut erkennbar ist.

    Keine 10 Minuten später sitze ich dann Professor Knorz gegenüber. In Natura wirkt er noch sympathischer auf mich, als auf den zahlreichen Bildern, die ich im Internet gefunden hatte. Mit angenehmer ruhiger Stimme bespricht er mit mir die Untersuchungsergebnisse. Hierbei zeigt er mir auf seinem großen TFT-Bildschirm auch die Aufnahmen. Detailliert erklärt er mir das Vorgehen bei der OP und die möglichen Komplikationen. Alle Messungen haben gezeigt, dass einer Implantation der Linsen bei mir nichts im Wege steht.

    Auch auf meine Fragen geht er ausführlich ein und erklärt mir z.B. dass die IOL vom LBA nicht anerkannt ist, es aber beim DLR eine Gutachterin gebe, an die ich mich wenden solle, wenn ich die PPL angehen will; nach kurzem Überlegen hat er auch den Namen der Dame parat. Auch zu meinem Spezialthema Tieftauchen hat er eine aktuelle Studie aus den USA parat, die den erfolgreichen Linseneinsatz bei Berufstauchern dokumentiert. Mit einem Blick auf ein Musterexemplar einer Linse beenden wir das Gespräch.

    Wieder oben bei den Empfangsdamen angekommen erhalte ich den Kostenvoranschlag und einen Befundbericht für meine Krankenkasse. Ich werde gebeten mich im Falle einer Entscheidung für die Operation doch so früh wie möglich zu melden, da die Termine in nächster Zeit gut belegt sind und die Herstellung der Linse in den USA ungefähr zwei Wochen Vorlauf benötigt.

    Im Kostenvoranschlag ist die Voruntersuchung extra ausgewiesen, sollte ich mich für die OP entscheiden, dann würden diese Kosten direkt verrechnet und mit der Operationsrechnung abgerechnet, sollte ich mich nicht für die OP entscheiden solle ich diese Rechnung binnen 4 Wochen begleichen.

    Wieder zu Hause angekommen werfe ich einen gründlichen Blick auf den detaillierten Kostenvoranschlag, der jede Einzelleistung gruppiert nach

    a) die Voruntersuchung mit den diversen Messungen und dem Beratungsgespräch

    b) Operation des linken Auges

    c) Operation des rechten Auges

    d) die Nachuntersuchungen jeweils am ersten Tag nach den OPs

    e) die Nachuntersuchung nach einer Woche

    f) die Nachuntersuchung nach 2-3 Wochen

    mit Beschreibung, GOÄ Ziffer, Faktor und Eurobetrag ausweist.

    Insgesamt kommen so EUR 4.904,34 Euro zusammen, von denen EUR 963,00 auf die Linsen selbst, EUR 1.037,98 auf sonstige Sachkosten und die restlichen 2.903,36 auf die Personalkosten bzw. „Behandlungshonorare“ entfallen.

  3. Bernd sagt:

    Die Entscheidung

    Nach einigen Tagen Bedenkzeit rufe ich im FreeVis Zentrum an und teile mit, dass ich die Operation durchführen lassen will. Allerdings habe ich aufgrund meiner Laufwettbewerbe und Urlaubssituation nur in einer Woche Zeit dafür. Laut OP-Terminplaner ist in dieser Woche eigentlich kein Termin mehr frei, aber die Dame hält unaufgefordert kurz mit dem Professor Rücksprache und kann mir zu meiner Freude meinen Wunschtermin bestätigen.

    Wenige Tage später erhalte ich die schriftliche Zusage zu den OP-Terminen am 25. und 27.08., sowie zu den ebenfalls gleich vereinbarten Nachuntersuchungsterminen.

    Ebenso erhalte ich einen Patientenaufklärungsbogen, eine Honorarvereinbarung, ein Rezept über Augentropfen und eine Informationsblatt, was ich vor und nach der OP beachten soll.

    Den unterschriebenen Aufklärungsbogen und die ebenfalls unterschrieben Honorarvereinbarung, die übrigens mit dem Kostenvoranschlag identisch ist, soll ich eine Woche vor der OP im beiliegenden Umschlag zurücksenden, was ich auch umgehend mache.

    Das Rezept löse ich in der Apotheke ein und erhalte 5ml Isopto-Max Augentropfen, welche ich mit zur OP bringen soll.

    Dem Informationsblatt entnehme ich alle wichtigen Informationen, die mir bei der Voruntersuchung bereits erklärt wurden. So kann ich vor der Operation normal essen, darf aber innerhalb 12 Stunden nach der OP kein Auto fahren. Schon am Tag nach der Operation ist Duschen, Sport treiben oder Schwimmen erlaubt.

    Besonders wegen dem Fahrverbot beschließe ich, mich in einem Hotel ein zu quartieren, Selbstverständlich hat das FreeVis Zentrum hierfür extra eine Liste von in der nähe liegenden Hotels erstellt.

    Nach kurzem Stöbern entscheide ich mich für das einfache aber sehr nahe gelegene Hotel Mack in der Mozartstrasse. Es verspricht zwar keinen Luxus aber dafür liegt es dem Klinikum direkt gegenüber am anderen Neckarufer und der Fußweg dahin dauert gerade mal 5 Minuten.

    In der Emailreservierung lasse ich mir auch einen Garagenstellplatz im Hof zusichern, so dass mein Auto während der knapp 4 Tage gut versorgt ist.

  4. Bernd sagt:

    OP rechtes Auge – Dienstag 25.08.2009

    Heute soll ich um 15:30 Uhr im FreeVis Zentrum sein, um am rechten Auge die Linse einsetzen zu lassen.

    Kurz zuvor habe ich im Hotel Mack mein Zimmer bezogen. Es ist schwül warm und jeden Moment scheint ein Gewitter loszubrechen. Frisch geduscht und in freudiger Erwartung mache ich mich kurz vor halb drei auf den Fußweg über den Neckar Richtung Klinikum.

    Im FreeVis Zentrum angekommen werde ich wie ein alter Bekannter freundlich begrüßt „Hallo Herr Grotz, Sie kommen zur OP am rechten Auge….“. Ein kurzer Check der vorliegenden Unterlagen stellt deren Vollständigkeit fest; es spricht nichts gegen die OP am heutigen Tage. Nur wenige Minuten, ich konnte gerade einen Schluck vom mir eben eingeschenkten Becher Mineralwasser nehmen, werde ich in den Vorbereitungsraum gebeten.

    Die Vorbereitung
    Dieser kleine mit vielen Fenstern versehene Raum ist übersichtlich mit einem Radio und drei sehr gemütlichen Liegesesseln ausgestattet. Zwei Damen sitzen dort bereits und plaudern über die Gründe und Erwartungen der OP. Ich werde gebeten auf dem freien Sessel Platz zu nehmen und erhalte die angekündigten zwei Tabletten: eine vorbeugend gegen Augenentzündungen und eine zur Beruhigung. Jetzt, so kurz vor der OP merke ich schon, dass mich das ganze innerlich bewegt und aufwühlt; daher schlucke ich gerne beide Tabletten. Aber auch das FreeVis-Team unternimmt alles, um keinen Grund für Besorgnis aufkommen zu lassen. Ruhig erklärt mir die uns betreuende Dame, dass Sie mir nun einen kleinen Aufkleber über das zu operierende Auge klebt. Dies sei lediglich zur 100%igen Absicherung, um jegliches Verwechslungsrisiko auszuschließen. Außerdem tropft Sie mir sehr behutsam die angekündigte erste Dosis Betäubungsmittel ins rechte Augen. „Das kann nun ein wenig brennen.“ – ja, tut es, aber nicht stark. Mit dem Wattetupfer kann ich mir die leichte Tränenbildung abtupfen. Bei angenehm leiser Radiomusik unterhalte ich mich mit den anderen beiden OP-Kandidatinnen und wir stellen fest, dass wir relativ ähnliche Sehschwächen und Beweggründe haben.

    Nach ca. 5 Minuten erhalte ich die zweite Dosis Betäubungsmittel ins rechte Auge. Es brennt nun nicht mehr; auch merke ich keine Wirkung wie z.B. schlechteres Sehen oder Kontrollverlust über das Augenlied – es ist alles so wie immer und sehr beruhigend.

    Die letzten Minuten
    Der Reihe nach und immer mit ausführlicher Erklärung werden wir nun zur direkten OP-Vorbereitung abgeholt und ich werde über den großen Klinikgang hinüber in den Operationsbereich geführt. Dort entledige ich mich meiner Kleidung (bis auf Unterwäsche und Socken) und kann alles in einem abschließbaren Spind wie im Schwimmbad einschließen. Den Schlüssel mache ich mir am Handgelenk fest. Wie es sich im OP-Bereich gehört, muss ich die topmodische grüne OP-Hose und das gepunktete OP-Hemd anziehen; für die Füße bekomme ich an Crocco-Klogs erinnernde grüne Schuhe. Auch meine Brille soll ich im Spind lassen. Wie sich später herausstellen sollte, waren dies die letzten Minuten, in welchen ich die Brille benötigt habe. Nach 33 Jahren Brillenträgertum ein unspektakuläres, ja fast unwürdiges Ende dieser Ära.

    Fertig umgezogen verlasse ich geführt durch eine OP-Schwester den Umkleideraum und darf erneut in einem sehr gemütlichen Liegesessel platz nehmen. Dies ist der direkte Wartebereich vor dem OP-Raum und er hat Platz für sicherlich 10 Patienten; hier treffe ich auch wieder die beiden Damen von vorhin, sowie Patienten aus der vorigen OP-Schicht. Gemütlich daliegend merke ich, wie die Beruhigungstablette wirkt und dank der ruhigen entspannten Atmosphäre schlafe ich fast ein. Die mich zur OP abholende Schwester muss mich fast aufwecken und meint lachend: „Ja – das kommt schon mal vor, dass ich jemanden hier aufwecke; aber so entspannt soll es für sie ja auch sein !“ Entspannt aber doch sehr neugierig ! Sie bringt mich in den eigentlichen OP-Raum; auch ohne meine Brille kann ich erahnen, dass dieser sehr übersichtlich eingerichtet ist. Ich lege mich rücklings auf die zentral stehende Liege und mein Kopf findet in der extra dafür vorgesehenen Mulde einen angenehmen aber auch gut gestützten Platz.

    Professor Knorz begrüßt mich sehr freundlich und verspricht mir, alles während der OP genau zu erklären. Na dann mal los.

    Die Operation
    Zunächst bekomme ich über das Kinn eine Art Plastikbügel. Die Schwester erklärt mir, dass dieser verhindern soll, dass das Abdecktuch für mein Gesicht mir nachher direkt auf Mund und Nase rum liegt – sehr angenehm und komfortabel.

    Dann wird der Bereich ums Auge großflächig desinfiziert und die Augenlieder nach oben und unten abgeklebt – auch diese fühlt sich dank der Betäubung unspektakulär an.

    Langsam bringt der Professor eine Art Mikroskop mit Beleuchtung in mein Gesichtfeld „Erschrecken Sie nicht, wenn es nachher etwas heller wird – aber zunächst rolle ich Ihre Linse zusammen und führe Sie in das OP-Gerät ein“. Dann wird es wie vorgewarnt etwas heller, als das Operationsmikroskop über das Auge schwenkt und exakt positioniert wird.

    Mein Augapfel wird nochmals direkt desinfiziert und kurz gespült – zwar nicht gerade das schönste Gefühl, aber aushaltbar.

    „Sie werden nun einen kleinen Piecks spüren, wenn wir die Öffnung am Auge schneiden“ – gesagt getan – ja, das spürt man schon, aber kaum habe ich den Schnitt realisiert ist das Gefühl auch schon vorbei.

    Dann wird die Linse ins Auge eingeführt, auseinandergerollt und die Haltefüßchen korrekt in Position gebracht. Hierbei habe ich ein sehr unangenehmes Gefühl wie starker Druck im und am Auge. Meine leicht verkrampften Hände bemerkt der Professor und stellt fest, dass ich schon recht schreckhaft am Auge sei – aber da ich seit dem 6. Lebensjahr eine Brille trage ist dies nicht verwunderlich, waren meine Augen doch über Jahrzehnte immer durch Brillengläser geschützt.

    Das Gel, in welchem die Linse zum besseren Einführen eingebettet war, muss noch aus dem Auge gespült werden. Dies dauert ca. eine Minute und fühlt sich eklig an. Kaum beginne ich, dieses Gefühl richtig zu realisieren, ist es auch schon vorbei und mir werden die Klebestreifen und das Abdecktuch abgenommen. „So Herr Grotz, das war’s schon. Sie können jetzt aufstehen.“

    Der erste Blick
    „Aha“ – denke ich und „Wouw, ich kann ja die feine Verzierungsstruktur an der Decke erkennen, ohne Brille!“. Mir rutscht ein bewunderndes erstauntes „Geil! – Oh, Entschuldigung“ raus – die OP-Schwester muss lachen und meint, dass dies in dieser Situation schon OK sei. Fasziniert stelle ich fest, dass ich sofort nach der OP mit dem operierten Auge recht scharf sehen kann; allerdings spüre ich auch das angekündigte Fremdkörpergefühl im Auge.

    Die OP-Schwester begleitet mich, aber ohne direkte Führung, aus dem OP-Raum und fragt, wie es meinem Kreislauf geht. Dieser ist stabil und so beschließen wir, dass ich keine erneute Ruhephase benötige. Ich darf mich sofort wieder umziehen. Ohne Hilfe finde ich meinen Spind, schließe ihn auf und ziehe mich an – immer noch fasziniert, dass ich mit dem rechten Auge sehe! An jedem im Umkleideraum befindlichen Schriftzug probiere ich mein Seh- und Lesevermögen aus.

    In seltsam gelöster Stimmung verlasse ich den OP-Trakt. Ich erhalte einen IOL-Ausweis, eine einfache Sonnenbrille als Schutz für die ersten Minuten im Freien und zwei Tabletten zur Senkung des Augeninnendruck; eine soll ich gleich nehmen, die andere zwischen 20:00 und 21:00 Uhr.

    Es ist jetzt doch schon 17:15 Uhr und ich werde gebeten so um 18:00 Uhr noch mal zur Messung des Augeninnendrucks vorbeizuschauen. Zwischenzeitlich darf ich draußen rumlaufen oder auch gerne im Wartezimmer bleiben.

    Mit Telefonaten zur Überbringung des OP-Erfolgs verfliegen die 30 Minuten an der frischen Luft am Neckarufer und ich finde mich zur Messung des Augeninnendruck wieder in FreeVis Zentrum ein. Der Druck ist in Ordnung und so werde ich freundlich mit dem Hinweis auf die Nachuntersuchung am Folgetag verabschiedet.

    Mit der Sonnenbrille geschützt probiere ich auf dem Heimweg alle möglichen Sehsituationen aus; kann ich das Verkehrsschild lesen? Wie viele Stockwerke hat das Hochhaus dort ganz hinten? Welches Nummernschild rast da gerade vorbei? Von Minute zu Minute fällt es mir leichter schärfer zu sehen. Ich merke, wie das Gehirn sich umstellt und akzeptiert, dass das rechte Auge scharf sieht. Allerdings merke ich auch, dass die Betäubung und der leicht erhöhte Tränenfilm noch zu kleinen Unschärfen führt. Auch das Fremdkörpergefühl ist noch da, lässt aber schon etwas nach.

    Nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel laufe ich zu Fuß in die Innenstadt Mannheims, um dort gemütlich etwas zu essen.

    Glücklich, die erste OP so gut überstanden zu haben sinke ich am späteren Abend in mein Hotelbett und brauche keine Brille ablegen – sehe aber trotzdem scharf die Uhrzeit am Radiowecker ….

    Fazit des OP-Tages: Warum habe ich das nicht schon früher machen lassen?

  5. Bernd sagt:

    Mittwoch 26.08.2009

    Pünktlich um 9:00 Uhr weckt mich mein Radiowecker. Ich öffne die Augen und kann sofort die Uhrzeit deutlich erkennen – wouw! Auch das Fremdkörpergefühl ist nicht mehr zu spüren.

    Noch etwas vorsichtig dusche ich mich und genieße das Frühstücksbuffet sowie die den „Mannheimer Morgen“. Gerade beim Zeitung lesen merke ich, dass mein Hirn deutliche Fortschritte in der Akzeptanz der neuen Situation gemacht hat. Es fällt mir deutlich leichter, mit dem einen Auge scharf zu sehen und das noch nicht korrigierte Auge auszublenden.

    Nicht umsonst wird also zuerst das „Führungsauge“ operiert – clever!

    Allerdings habe ich eine eingeschränkte räumliche Orientierung, da ich nur mit dem operierten Auge scharf sehe, mit dem anderen noch nicht. Daher sehe ich kein stereoskopisches Bild und muss ein wenig aufpassen, dass ich den Kaffee nicht neben die Tasse schütte; es ist aber schon erstaunlich, wie das Gehirn diese fehlende visuelle Orientierung durch die Erfahrungswerte ausgleicht und das Kaffeeeinschenken trotzdem sicher und zügig gelingt.

    Den Vormittag verbringe ich am Laptop und schreibe diesen Bericht. Auch das geht schon ganz gut – wenn nur das linke Auge auch schon scharf sehen würde….

    Um 13:30 Uhr finde ich mich pünktlich zur ersten Nachuntersuchung im FreeVis Zentrum ein. Dort treffe ich die beiden Damen von gestern sowie weitere gestern operierte FreeVis-Kunden. Nach der automatischen Messung des Augeninnendruck und der Hornhauttopographie wird vor allem meine Sehleistung bestimmt. Zunächst automatisch (der wohl bekannte Heißluftballon schwebt gestochen scharf über der Straße am Horizont) dann aber auch mit der herkömmlichen Methode. An den oberen Zahlenreihen der Karten halte ich mich gar nicht erst auf, sondern lese flüssig die unterste Reihe vor; ebenso auf dem nächsten und übernächsten Kärtchen. Alles sehe ich gestochen scharf.

    Mit diesen Ergebnissen empfängt mich Professor Knorz, der sich über meine gute Laune und meine Lobenden Worte sichtlich freut: „Ich habe das Glück, schon am nächsten Tag den Lohn meiner Arbeit in Form von zufrieden strahlenden Kunden zu ernten.“.

    Mit kritischem Blick durch sein Prüfinstrument mustert er mein operiertes Auge und ist sehr zufrieden. Keine Entzündung, keine Abweichungen vom erwünschten Ergebnis, gestochen scharfes Sehen. Die OP am rechten Auge war ein voller Erfolg. „Wenn sie mir aufpassen, dass sie wegen dem noch eingeschränkten räumlichen Sehen nicht stolpern, dürfen sie heute Abend joggen gehen“. Gerne würde ich mir gleich heute das linke Auge auch operieren lassen, dann wäre das mit dem räumlichen Sehen auch wieder gut, aber, so erklärt Professor Knorz, aus Sicherheitsgründen lässt er immer einen vollen Tag zwischen den OPs vergehen, um auch verzögert auftretende unerwünschte Effekte vor der zweiten OP zu erkennen.

    So muss ich bis morgen warten und verabschiede mich.

    Am Abend ertappe ich mich unter der Dusche, wie ich vor dem Haarewaschen meine Brille abnehmen möchte. 33 Jahre mit Brille wirken also doch nach …

  6. Bernd sagt:

    OP linkes Augen – Donnerstag 27.08.2009

    Um 9:30 Uhr ist die OP am linken Auge geplant. Den Wecker habe ich auf 8:00 Uhr gestellt, so dass ich noch gemütlich frühstücken kann.

    Kurz vor halb zehn finde ich mich im FreeVis Zentrum ein. Zuerst wird noch mal der Augeninnendruck des rechten Auges gemessen; er hat sich weiter normalisiert. Dann darf ich auch schon im bereits bekannten Vorbereitungsraum Platz nehmen. Wie erwartet treffe ich dort die beiden Damen von vorgestern wieder. Während wir unsere Erfahrungen vom ersten Tag mit Linse austauschen verfliegt die Zeit und schon beginnt dasselbe Procedere wie am Dienstag. Anziehen der OP-Bekleidung (natürlich habe ich denselben Spind mit der Nummer 22 erneut genommen J ), kurzes Verweilen im Ruheraum und dann bin ich schon wieder im OP-Raum. Diesmal kann ich aber alles sehr gut erkennen, da mein rechtes Auge ja bereits scharf sieht. So begrüße ich Professor Knorz und seine Assistentinnen, begutachte das OP-Mikroskop und unterhalte mich noch kurz über meine bisher gesammelten Eindrücke. Nachdem mein Gesicht abgedeckt wurde, die Augenlieder mit Klebeband fixiert, alles vorher gründlich desinfiziert wurde und das Auge mit Tropfen betäubt wurde wird ebenso schnell und unspektakulär die Linse im linken Auge platziert. Diesmal kam es mir gefühlt sogar noch schneller vor, aber sicher nur deshalb, weil ich schon genau wusste wie die OP abläuft.

    Kaum sind das Klebeband und der Gesichtsschutz entfernt sehe ich ein scharfes räumliches Bild durch beide Augen – ein nochmaliger AHA-Effekt!

    Den Weg nach Draußen finde ich inzwischen schon alleine und bin um 11.00 Uhr wieder im Wartebereich des FreeVis Zentrums. Nach einer halben Stunde erfolgt die erste Kontrolle des Augeninnendruck; dieser ist bei mir, ebenso wie bei meinen beiden Mitstreiterinnen noch viel zu hoch, so dass wir nochmals 30 Minuten warten dürfen. Leider hat er sich noch immer nicht gesenkt und so beschließe ich, im der Klinikbistro Mittag zu essen. Um 14:00 Uhr erfolgt eine erneute Kontrolle des Drucks und diesmal ist er unter 20, so dass ich für heute entlassen bin. Wieder erhalte ich einen Umschlag, diesmal mit zwei Tabletten zur Innendrucksenkung. Eine soll ich zwischen 15:00 und 16:00 Uhr nehmen, die andere zwischen 20:00 und 21:00 Uhr.

    Freundlich werde ich bis zu morgigen Nachkontrolle verabschiedet.

    Mit der Sonnenbrille vor den Augen laufe ich langsam zum Hotel zurück und genieße dieses völlig neue Sehgefühl! Am Nachmittag werde ich mir gleich eine gute Sportsonnenbrille kaufen; schließlich kann ich meine bisherige korrigierte Sonnenbrille nicht mehr verwenden.

    Gegen 19:30 Uhr kehre ich mit meiner Beute von der Shoppingtour zurück ins Hotel. Ich glaube, ich habe heute den Brillenhändler in der Fußgängerzone den Tageshöchstumsatz gebracht. Aber die Oacley-Brillen waren einfach unschlagbar. Habe mir gleich eine neue Sportsonnenbrille mit Wechselgläsern (eines mit 85% Tönung fürs Skifahren, eines in gelb fürs Laufen und Biken bei Regen und eines in klar rein als Insektenschutz) sowie eine polarisierende Sonnenbrille fürs Autofahren gekauft. Zum Glück nahm der Händler Kreditkarten.

    Für das FreeVis Team habe ich eine Flasche Moet&Chandon, eine Sonnenblume im Topf sowie eine Dankeskarte gekauft. Die werde ich morgen bei der Schlussuntersuchung überreichen.

  7. Bernd sagt:

    Nachuntersuchung – Freitag 28.08.2009

    Leider wurde der Termin für die Nachuntersuchung von 8:00 Uhr auf 12:15 Uhr verschoben. So habe ich aber immerhin Zeit für ein ausgiebiges Frühstück und Zeitungsstudium in der Morgensonne.

    Die Nachuntersuchung selbst bestand wieder aus der Messung des Augeninnendruck, der Hornhautbeschaffenheit und der Fehlsichtigkeit.

    Manuell wurde dann ebenfalls nochmals die Fehlsichtigkeit mittels der bekannten Zahlenreihen gemessen. Hier habe ich gleich immer nur die unterste Zeile vorgelesen.

    Im Gespräch mit Prof. Knorz konnten wir dann einen perfekten OP-Verlauf und eine sehr guten Zustand sowohl der Hornhaut als auch der bereits erreichten Sehstärke feststellen.

    Die Augentropfen solle ich noch solange verwenden, bis diese Aufgebraucht sind; erfahrungsgemäß ist das ca. 1-2 Wochen.

    Für meine sportlichen Aktivitäten, vor allem Joggen, habe ich die volle Freigabe erhalten.

    Mit scharfem Blick und dem Hinweis auf den nächsten Nachuntersuchungstermin verließ ich das FreeVis-Zentrum.

  8. Bernd sagt:

    5 Tage nach der OP – enstag 01.09.2009

    Die letzten zwei Tage war ich bei einer Kundenveranstaltung in Frankfurt/Main. Im großen Saal habe ich von einer der hintersten Reihen (ca. 30 Meter zur Bühne) die Vorträge verfolgt: Die Beamerpräsentation war gestochen scharf zu erkennen und die Notbeleuchtung hat so gut wie keine Halos erzeugt. Klasse.

    Am Abend habe ich dann bei schwülen 29 Grad eine 10km Joggingrunde durch die Innenstadt von Frankfurt gedreht. Fühlt sich gut an, wenn man nur eine leichte Sonnenbrille auf der Nase hat und keine schweren Gläser; auch bei knapp Maximalpuls habe ich keine Sehbeeinträchtigungen gehabt.

  9. Bernd sagt:

    Nachuntersuchung nach 2 Wochen – Montag 07.09.2009

    [Tag 11 nach der OP]

    Eigentlich habe ich um 15:40 Uhr den Termin zur Nachuntersuchung. Aber bereits beim Auffahren auf die A5 bei Karlsruhe stehe ich im 12km Stau wegen LKW-Unfall. Laut Navigationsgerät kann ich frühestens um 16:00 Uhr in Mannheim sein, so dass ich im FreeVis-Zentrum anrufe und meine Verspätung ankündige. „Das ist kein Problem; wir sind noch da.“ War die Antwort auf meinen Hinweis, dass ich wohl erst um 16:15 Uhr erscheinen werde.

    Beim Betreten des FreeVis Zentrums treffe ich eine der Damen, die mit mir operiert wurden wieder. Leider hat sich bei ihr der Erfolg am linken Auge noch nicht eingestellt, da dort die Sicht leicht „vernebelt“ ist. Ursache scheint eine OP-bedingte Veränderung der Hornhaut zu sein. Die spätere Untersuchung wird zeigen, dass diese bekannte mögliche Nebenwirkung durch einen einfachen Lasereingriff behebbar ist. Allerdings wird sie noch ein paar Wochen warten, um eine vollständige Stabilisierung des Zustandes zu erreichen und dann die Laserbehandlung vornehmen.

    Bei mir selbst ist nach wie vor alles sehr gut. Sowohl das Sehen, als auch die Hornhaut sind ohne Auffälligkeiten.

    Was mich selbst positiv überrascht ist, wie schnell ich mich an die bei Dunkelheit auftretenden Lichthöfe um helle Lichtquellen herum gewöhne und diese von meinem Gehirn bereits immer besser ausgeblendet werden.

    Der Effekt dieser Lichthöfe macht sich bemerkbar mit einem leichten Lichtkreis um eine punktartige Lichtquelle. Besonders im Straßenverkehr (Frontscheinwerfer entgegenkommende Fahrzeuge), Tunnels (Beleuchtung) oder bei Straßenlaternen ist dies direkt nach der OP stark zu sehen und sehr störend. Jedoch gewöhnt sich das Gehirn daran und blendet diese Lichteffekte mit zunehmender Zeit immer mehr aus. Es wurde von „Lernzeiten“ bis zu einem halben Jahr berichtet, daher bin ich sehr froh, dass es bei mir scheinbar wesentlich schneller geht.

    Aufgrund der sehr guten Ergebnisse vereinbaren wir den letzten Nachuntersuchungstermin auf Anfang November.

    Ach ja, im Wartezimmer steht die noch blühende Sonnenblume ….

  10. Bernd sagt:

    Tag 9 nach der OP – Samstag 05.09.2009

    Aha, es gibt also auch „Nachteile“: Habe heute mit dem Hochdruckreiniger, einer Flex und einer Bohrmaschine hantiert. Da merkt man schnell, dass man keine schützenden Gläser mehr vor Augen hat. Also im Zweifel (gerade bei Arbeiten mit Staubentwicklung bzw. beim Flexen) eine Schutzbrille tragen.

  11. Bernd sagt:

    Tag 12 nach der OP – Dienstag 08.09.2009

    Ein schöner Dienstagabend – da muß ich raus. Also auf zu einer Runde auf dem Mountainbike. Sehr angenehm, wenn man nur eine Plastikscheibe (Sonnenbrille) und keine Glasscheiben vor den Augen hat. Und im Wald nimmt man die Sonnenbrille einfach ab und fährt so weiter, ohne eine weitere Brille aus Glas mitschleifen zu müssen – aber Achtung auf die kleinen Mücken; die fliegen einem gerne in die Augen – also am Besten die Scheibe der Sonnenbrille wechseln (Ungetönte Scheibe) und als reinen Augenschutz verwenden.

  12. Bernd sagt:

    Tag 24 nach der OP – Sonntag 20.09.2009

    Heute war eine weitere Bewährungsprobe: mein erster Marathonlauf nach der OP. Was soll ich sagen ! Einfach KLASSE !

    Am Morgen war das Wetter noch sehr ungewiss – laut Wetterbericht Regen, aber auch mal Sonne. Als Brillenträger hätte ich schon wieder das Dilemma gehabt zu entscheiden mit welcher Brille (Sonnenbrille oder normale) ich laufen soll.

    Aber diese Sorgen hatte ich nicht mehr. Einfach die Sportsonnenbrille ins Haar gesteckt, als die ersten Sonnenstrahlen raus kamen flugs aufgesetzt, im schattigen Wald wieder ab ins Haar und den restlichen Rennverlauf dank Sonnenschein wieder auf die Nase damit.

    Einfach toll; und dann auch noch das geringe Gewicht im vergleich zur vorherigen korrigierten Sportsonnenbrille.

  13. Bernd sagt:

    Tag 27 nach der OP – Samstag 23.09.2009

    Heute war ich das erste mal seit der OP auf dem Golfplatz. Ball aufs tee Schwung und …. jaaa … ich sehe den Ball fliegen … er landet zwar im rough, aber das lag weniger an meinen Augen als vielmehr an der fehlenden Übung.

    Nach 2h auf dem Platz hat sich auch hier gezeigt: alles bestens. Durch das größere Sichtfeld habe ich auch hier eine positiven Eindruck.

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