Monovision – Was ist das eigentlich?

Monovision ist für Patienten interessant, bei denen die Alterssichtigkeit bereits eingesetzt hat und die darüber hinaus kurz- oder weitsichtig sind.
Als Monovision bezeichnet man die Korrektur des führenden Auges (das Auge, mit dem Sie fotografieren)  für die Ferne und die des nicht-dominanten Auges für die Nähe. Mit der Monovision kann die überwiegende Brillenfreiheit im  Alltag erreicht werden – der Patient kann sowohl in der Ferne ohne Brille scharf sehen als auch Handy bedienen und Speisekarten oder Preisschilder ohne Lesebrille erkennen.

Monovision wird meist mit einem speziellen LASIK Verfahren, der sogenannten Monovision LASIK wiefolgt erreicht: Am führenden Auge wird die Fehlsichtigkeit vollständig korrigiert. Das andere Auge wird dagegen bei einer bestehenden Kurzsichtigkeit ca. -1,25 dpt kurzsichtig gelassen bzw. bei Weitsichtigkeit ca. -1,25 dpt kurzsichtig gemacht. Das vollständig korrigierte Auge wird nun für die Weitsicht und das teilweise korrigierte Auge für die Nahsicht genutzt. In einigen Fällen kann der gleiche Effekt mit einem Hornhautimplantat, wie z.B. der KAMRA Linse, erreicht werden.

Es gibt allerdings ein Problem: Die unterschiedlich korrigierten Augen vermitteln zwei unterschiedliche Bildeindrücke an das Gehirn. Egal ob man in die Ferne oder Nähe schaut, eines der beiden weitergeleiteten Bilder erscheint unscharf. Das Gehirn muß sich an diesen Zustand erst gewöhnen und lernen, das verschwommene Bild zu unterdrücken. Durch die unterschiedlichen Bilder kann es unter Umständen zu einer geringfügigen Beeinträchtigung des Stereosehen kommen. Unsere Erfahrung zeigt jedoch, dass diese mininmal gehalten werden kann, wenn die Dioptrien-Differenz zwischen beiden Augen nur 1,25 dpt beträgt.

Wichtig! Um vor der Operation zu testen, ob Monovision vertragen wird, führen wir bei allen interessierten Patienten einen Trageversuch mit Kontaktlinsen durch, der die Ergebnisse der LASIK-Operation simuliert. 58% unserer Patienten (Alter: 42 bis 66 Jahre) entschieden sich danach für das Verfahren.

Unsere Ergebnisse: Mit der Monovision LASIK konnten wir bei allen Patienten Brillenfreiheit unter Alltagsbedingungen erreichen. Nur 6,3% benötigen eine Lesebrille für längeres Lesen.

Weitere Informationen: https://www.freevis.de/lasik/monovision-lasik.html

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