Brille adé: KAMRA-Inlay sorgt für Durchblick


Für viele Brillenträger klingt es zu schön um wahr zu sein: Endlich wieder scharf sehen, nah und fern – und zwar ohne Brille oder Kontaktlinsen. Eine Reihe moderner Operationsverfahren stehen heutzutage zur Verfügung, eine Fehlsichtig und eine Alterssichtigkeit zu korrigieren. Eines der Verfahren ist das sogenannte Kamra-Inlay.

Das winzige Kamra-Inlay besteht aus hauchdünnem Kunststoff und wird in die Hornhaut eingesetzt – direkt vor der Pupille. Dadurch ermöglicht es Patienten mit Altersweitsichtigkeit, wieder ohne Sehhilfe zu lesen. Da wie bei der Femto-LASIK ein Hornhaut-Flap präpariert wird, kann in der gleichen Operation auch eine bestehende Kurz- oder Weitsichtigkeit mit korrigiert werden, um dem Patienten zur Brillenfreiheit zu verhelfen.

Oder aber auch anders herum: Wer sich vor Jahren einer LASIK Operation unterzogen hat und jetzt alterssichtig wird, kann sich in bereits bestehende Hornhauttasche das KAMRA Inlay zu einem späteren Zeitpunkt einsetzen lassen (Weitere Informationen).

Prof. Dr. Michael Knorz war an der 5jährigen Studie zur Entwicklung der KAMRA Linse beteiligt und setzt das Verfahren erfolgreich am FreeVis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim ein. Seit Anfang 2012 wird es auch an anderen deutschen Augenlaserkliniken angeboten.

Weitere Informationen:
Die KAMRA Linse oder KAMRA Mini-Blende (ehemals Acufocus Hornhaut-Implantat)

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