Unser Auge ist ein Hochleistungs-Organ. Es verfügt über einen natürlichen Autofocus und einen lichtstarken Universalzoom, kann bis zu 600 000 Farbtöne unterscheiden, blitzschnell Entfernungen abschätzen und auf jede beliebige Distanz scharf stellen.

Das Auge ist unser wichtigstes Sinnesorgan und unser "Tor zur Welt" – mit ihm erfassen wir bis zu 80 % aller Informationen aus unserer Umwelt. Doch die wenigsten unter uns sehen wirklich perfekt – eine minimale Hornhautverkrümmung, etwas Kurzsichtigkeit, ein geringfügiges Schielen – schon eine winzige Abweichung kann die Sehkraft vermindern. Dank der modernen Augenmedizin können diese Sehfehler jedoch festgestellt und überwiegend auch ausgeglichen bzw. behandelt werden.


Prof. Dr. Michael Knorz, FreeVis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim

Die wichtigsten Sehfehler auf einen Blick:

Eine der am häufigsten auftretenden Fehlsichtigkeit ist Kurzsichtigkeit (Myopie). Die Betroffenen können Gegenstände in der Nähe scharf sehen, Gegenstände in der Ferne sind dagegen verschwommen. Normalerweise bündeln sich die aus der Ferne kommenden Lichtstrahlen im Auge genau auf der Netzhaut und erzeugen damit ein scharfes Bild. Beim Kurzsichtigen wird das Licht schon vor der Netzhaut gebündelt, da das Auge quasi zu lang ist, das Bild erscheint unscharf.

Beim weitsichtigen (hyperopen) Auge verhält es sich umgekehrt: Es sieht in der Ferne gut, wärend Gegenstände in der Nähe unscharf erscheinen.

Sowohl Kurzsichtigkeit als auch Weitsichtigkeit können in Verbindung mit einer sogenannten Hornhautverkrümmung (auch Stabsichtigkeit oder Astigmatismus genannt) auftreten. Das Auge sieht einen Punkt wegen der ungleichmäßigen Verzerrung der Hornhaut nicht als Punkt, sondern als Stab. Die beschriebenen Fehlsichtigkeiten können durch Brillengläser oder Kontaktlinsen korrigiert werden. Darüberhinaus gibt es verschiedene Operationsverfahren wie die LASIK, Femto-LASIK oder auch intraokulare Kunstlinsen, die den bestehenden Brechkraftfehler bleibend korrigieren können.

Egal ob man normalsichtig oder kurz- bzw. weitsichtig ist, ab dem ca. 40. Lebensjahr kommt es zu zusätzlichen Veränderungen im Auge, die in der sogenannten Alterssichtigkeit resultieren. Durch den Elastizitätsverlust der Linse ist das Auge zunehmend weniger in der Lage, sich an unterschiedliche Entfernungen anzupassen. Das scharfe Sehen in der Nähe wird immer schwieriger, bis schließlich eine Lesebrille notwenig wird. Wer die Lesebrille als lästig empfindet kann sich bei uns gern über Multifokallinsen, die KAMRA Blende oder das Monovision LASIK-Verfahren informieren.

Quelle:
http://www.express.de/sehstoerungen/die-haeufigsten-probleme-fuer-fast-jeden-sehfehler-gibt-es-hilfe,10796102,10799404.html

Haben auch Sie es satt, ständig nach Ihrer Brille zu suchen?

TV Moderatorin Marijke Amado erklärt, warum sie sich für eine iLASIK Operation entschied und ihre Weitsichtigkeit und Alterssichtigkeit weglasern ließ.

Weitere Informationen zur iLASIK und Monovision LASIK.

Korrektur der Fehlsichtigkeit mit modernster Technik auf höchstem Qualitätsniveau

iLASIK: Korrektur der Fehlsichtigkeit mit modernster Technik auf höchstem Qualitätsniveau

Mittels iLASIK können über 94 % aller Fehlsichtigkeiten korrigiert werden. Grundsätzlich gilt: Je geringer die Fehlsichtigkeit, desto genauer das Ergebnis der Operation.

Liegt eine Kurzsichtigkeit (Myopie) bis ca. -5 dpt vor, ist nach der LASIK-Operation meist keine Fernbrille mehr erforderlich. Sollte in wenigen Fällen die Kurzsichtigkeit nicht vollständig korrigiert sein, so ist jederzeit eine Nachoperation (Re-LASIK) möglich.

Bei höherer Kurzsichtigkeit nimmt die Genauigkeit der LASIK ab, d.h. eine Restfehlsichtigkeit wird wahrscheinlicher. Darüber hinaus kommt es zu einer gewissen Verschlechterung des Sehvermögens bei Dämmerung und Nacht. Ob diese Nebenwirkungen auftreten und wie stark sie ausgeprägt sind hängt außerdem von der Dicke der Hornhaut, vom Durchmesser der Pupille im Dunklen und von der Höhe der Kurzsichtigkeit ab. Im Rahmen der individuellen Beratung wird der Operateur Ihr persönliches Risiko mit Ihnen besprechen.

Bei Kurzsichtigkeit über -8 dpt werden die Nebenwirkungen bei Dämmerung und Nacht in der Regel so stark, dass wir andere Behandlungsmethoden, wie z.B. phake Linsen, empfehlen.

Bei der Behandlung der Weitsichtigkeit (Hyperopie) ist die Genauigkeit geringer als bei der Kurzsichtigkeit. Bis ca. +3 dpt wird nach LASIK normalerweise keine Beinträchtigung des Sehvermögens beobachtet und in den meisten Fällen ist eine Fernbrille nicht mehr erforderlich. Wie bei Kurzsichtigkeit ist bei Bedarf jederzeit eine Nachoperation möglich.

Ebenfalls behandelbar ist die Hornhautverkrümmung (Astigmatismus). Sie tritt nur selten isoliert auf und wird zusammen mit der Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit behandelt.


Für wen ist die LASIK nicht geeignet?

Ungeeignet sind grundsätzlich Patienten mit chronisch fortschreitenden Hornhauterkrankungen, Personen unter dem 18. Lebensjahr und mit noch nicht stabiler Fehlsichtigkeit sowie Patienten mit grauem Star (Katarakt) und gewissen Netzhauterkrankungen.

LASIK, Augenlaser, Kunstlinsen, Implantate…
Prof. Michael Knorz (FreeVis LASIK Zentrum Mannheim) gibt einen Überblick, wann welche Operation angezeigt ist.

Weitere Informationen / Details zu:
- iLASIK oder Femto-LASIK
- Implantation von Kunstlinsen
- Austausch der Augenlinse

Schon wenige Minuten nach ihrer LASIK Operation kann TV Moderatorin Marijke Amado bereits wieder lesen – sogar das Kleingedruckte, und ohne Brille…

Auge und Fehlsichtigkeit

Für viele Menschen ist das Sehen der wichtigste Sinn.

Das optische System des Auges lenkt ankommende Lichtstrahlen (Bilder, die wir sehen) so ab, dass diese sich bei normalsichtigen Augen in einem Brennpunkt genau auf der Netzhaut treffen, in der Regel auf dem Punkt des schärfsten Sehens. Diese Ablenkung nennt man Brechung. Aus den verschiedenen Anteilen des optischen Systems des Auges ergibt sich die Gesamtbrechkraft, die in Dioptrien (dpt) angegeben wird. Stimmt die Brechkraft, werden Bilder, die wir sehen, scharf auf der Netzhaut abgebildet.

Normalsichtiges Auge: Der Brennpunkt liegt auf der Netzhaut

Liegt der Brennpunkt nicht genau auf der Netzhaut, also davor oder dahinter, wird die Umgebung unscharf abgebildet. Man spricht von einem Brechungsfehler oder einer Fehlsichtigkeit, umgangssprachlich auch Sehfehler genannt. Unter diesem Begriff werden die Kurzsichtigkeit (Myopie), die Weitsichtigkeit (auch Übersichtigkeit oder Hyperopie genannt) und die Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) zusammengefaßt.

FreeVis hat für Sie eine Simulation entwickelt, anhand derer Sie beobachten koennen, wie sich die Abbildungsverhältnisse in Abhängigkeit von der Fehlsichtigkeit ändern.

Stellen Sie über den Schieber Ihre Dioptrienzahl ein.

Die LASIK – Noch immer der Hit

Prof. Dr. Michael Knorz

Prof. Dr. Michael Knorz führte 1993 das LASIK-Verfahren in Deutschland ein

Die fast universelle Einsetzbarkeit der LASIK trägt entscheidend zu der Beliebtheit des Verfahrens bei.
Mehr als 90% aller Fehlsichtigkeiten lassen sich damit operativ beseitigen.  Mittels LASIK kann Kurzsichtigkeit bis ca. -8 dpt, Weitsichtigkeit bis ca. +4 dpt und eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) bis ca. 5 dpt korrigiert werden. Für die höhergradige Fehlsichtigkeit stehen zusätzliche Verfahren wie die Implantation phaker Linsen oder der refraktive Linsenaustausch zur Verfügung.

Die LASIK blickt inzwischen auf eine über 20jährige Geschichte zurück.
Die Operationsmethode wurde 1993 von Prof. Dr. Michael Knorz in Deutschland eingeführt, Ende der 90er Jahre von den deutschen augenärztlichen Gesellschaften wissenschaftlich anerkannt und kontinuierlich weiterentwickelt. Technologische Fortschritte wie die Einführung der Hornhaut-Topographie, Aberrometrie (Wellenfront-Analyse) und des Femtosekundenlasers haben wesentlich dazubeigetragen, die Präzision der LASIK zu erhöhen und das ansich schon recht geringe Operationsrisiko noch weiter zu senken. Je nach dem, welche Technologie zum Einsatz kommt spricht man heutzutage nicht nur von der LASIK, sondern auch von der Wellenfront-LASIK, Femto-LASIK oder auch iLASIK.

Eine Faustregel ist allgemein bekannt: Man sollte mindestens 18 Jahre alt sein, bevor man sich die Augen lasern läßt. Mit 18 ist bei der Mehrzahl aller Menschen das Wachstum des Augapfels abgeschlossen, die Brechkraft des Auges konstant.

Kurzsichtige Patienten sollten jedoch wissen, dass es im Alter von 18-22 Jahren  bei jedem dritten Patienten noch zu einer Zunahme der Fehlsichtigkeit um mehr als 0,5 dpt kommen kann. Je älter man wird, um so unwahrscheinlicher ist die Zunahme der Kurzsichtigkeit. Wer kurzsichtig ist könnte demnach davon “profitieren”, sich nicht gleich mit 18 unter den Laser zu begeben, sondern noch einige Jahre mit der LASIK Operation zu warten.  Bei der Weitsichtigkeit verhält es sich umgekehrt: eine Zunahme ist in jungen Jahren sehr selten und tritt erst ab dem 40. Lebensjahr häufiger auf.

Heißt das, dass eine LASIK nur in relativ jungen Jahren sinnvoll ist? Auf keinen Fall. Es gibt nur einen zusätzlichen Aspekt zu bedenken, nämlich dass ab dem 40. Lebensjahr mit dem Einsetzen der Alterssichtigkeit zu rechnen ist. (Laut EyeWorld Week vom 21. September 2009 berichten bereits 74% der Frauen ab 35 Jahre über Probleme mit dem Sehen in Nähe. Nicht klar und scharf sehen zu können führte bei 61% der befragten Frauen zu Frustrationen, 47% berichteteten über Kopfschmerzen und müde Augen und 30% fühlten sich weniger selbstsicher beim Verrichten ihrer Arbeit und anderer Tätigkeiten.) Demnach ist eine alleinige Korrektur der Augen für ein scharfes Sehen in der Ferne ab dem 40.-45. Lebensjahr nicht mehr sinnvoll, wenn man in Zukunft auch auf die Lesebrille verzichten möchte. Hier gibt es ein besonderes Verfahren, die genannte Monovision LASIK, mit der beide Augen unterschiedlich korrigiert werden, so dass eines in der Ferne und das andere in der Nähe scharf sehen kann. (In Kürze berichten wir ausführlicher über die Monovision LASIK.)

Gibt ein “bestes Alter” für die LASIK?  Sie sind in jedem Fall gut beraten, Ihre langfristigen Erwartungen mit Ihrem Augenchirurgen zu besprechen, damit diese u. U. von Anfang an berücksichtigt werden können.

Quelle:
- Voraussetzungen für die Augenlaseroperation
- Schmickler S et al: Das optimale Alter für die LASIK. Klin Monatsbl Augenheilkd 2009; 226: Suppl 1, 1–24