Die Kataraktoperation oder Operation des Grauen Stars ist die weltweit am häufigsten durchgeführte Operation überhaupt. Bei dieser Operation wird die (meist altersbedingt) getrübte Augenlinse entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt.

Prof. Zoltan Nagy und Prof. Michael Knorz (links)

Die Einführung der heute angewendeten Operationstechnik, der sogenannten Phakoemulsifikation, erfolgte bereits 1967 durch Kelman. Er verwendete Ultraschall um die harte Linse im Auge zu zerkleinern und anschließend abzusaugen. Seither hat sich die grundlegende Technik nicht verändert.

Die Idee, einen Laser zur Kataraktoperation zu nutzen, wurde in den 80er und 90er Jahren aufgebracht, sie konnten sich jedoch nicht durchsetzen. Ganz anders sieht es seit der Verfügbarkeit eines intraokularen Femtosekundenlasers ab 2008 aus. Prof. Zoltan Nagy führte 2008 an der Semmelweis Universität in Budapest weltweit die erste Laser-Kataraktoperation mit dem Femtosekundenlaser der Fa. LenSx Inc. durch.

Der LenSx Femtosekundenlaser der Firma Alcon
Prof. Dr. Michael Knorz operierte im Jahr 2009 erstmals den Grauen Star mit dem Femtosekundenlaser und setzt diesen (Alcon LenSx Laser) seit Juli 2011 in routinemäßig am FreeVis LASIK Zentrum Mannheim ein.

Wie auf der ESCRS Tagung kürzlich berichtet wurde, sind weltweit bereits über 2.000 Kataraktoperationen mit dem Femtosekundenlaser durchgeführt worden.

Weiter Informationen: http://www.freevis.de/laser/laser-linsenaustausch.html

August 2011 – Auch dieses Jahr fand Dank freundlicher Unterstützung von Herrn Prof. Dr Michael Knorz, Freevis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim, das bewährte Judo-Camp des Rhein-Neckar-Kreises statt.

Unter professioneller Leitung von Eyüp Soylu, Rhein-Neckar-Stützung-Trainer, und seiner
Assistentin Sarah Behrens trafen sich 22 Kinder auf der Karlsruher Sportschule Schöneck.

Statt Faulenzen stand vom 08. bis 12. August ein 7 stündiges Trainingspensum pro Tag auf dem Programm. Neben den judospezifischen Einheiten fanden die Kinder noch Zeit und Kraft für andere sportliche Betätigungen wie z. B. Schwimmen oder Beach-Volleyball. Nicht fehlen durfte zum Abschluss die Präsentation eines Judokampfes vor einer badischen Fussball-Auswahl. Wie immer ging die Woche viel zu schnell zu Ende und die Kinder freuen sich schon auf das nächste Mal.

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Prof. Dr. Michael Knorz (FreeVis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim) war an der 5jährigen Studie zur Entwicklung der KAMRA Linse beteiligt.

Er erläutert in diesem Film die Wirkungsweise des Hornhaut-Implantats, welches wie die Blende in der Fotokamera funktioniert: Durch Erhöhung der Tiefenschärfe kann in der Nähe wieder scharf gesehen werden, also in dem Bereich, für den Alterssichtige normalerweise eine Lesebrille benötigen.

Weitere Informationen zu der KAMRA Linse finden Sie hier:
http://www.freevis.de/laser/kamra_linse.html

Ab ca. dem 40. – 45. Lebensjahr benötigt in der Regel jeder – egal ob kurzssichtig, weitsichtig oder normalsichtig – eine Lesebrille.

Nachdem Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung überwiegend operativ korrigiert werden können, stellt die Korrektur der Alterssichtigkeit oder Presbyopie noch immer eine Herausforderung dar. Obwohl von einer dauerhaften Behandlung der Alterssichtigkeit noch nicht die Rede sein kann, gibt es heutzutage einige operative Verfahren, die zunehmend eingesetzt werden, um eine gewisse Unabhängigkeit von der Lesebrille zu erzielen.

Prof. Dr. Knorz vom FreeVis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim gibt einen Überblick.

Weitere Informationen:
- Monovision: http://www.freevis.de/lasik/monovision-lasik.html
- KAMRA-Linse: http://www.freevis.de/laser/kamra_linse.html
- Multifokallinsen: http://www.freevis.de/laser/miol.html

Mit einem neuen Operationsverfahren gelingt, was lange Zeit unmöglich schien: Auch im Alter ohne Brille in allen Entfernungen gut sehen zu können.

Das Operationsverfahren wurde bereits 2005 in den USA entwickelt und erhielt im Jahr 2009 aufgrund der guten Ergebnisse die Zulassung in Europa. Es handelt sich um ein winziges Implantat mit dem Namen KAMRA-Linse oder KAMRA-Inlay, welches in die Hornhaut eingesetzt wird.

Ein Video zeigt und beschreibt hier, wie das KAMRA Inlay funktioniert. Patienten berichten, wie es ihre Lebensqualität beeinflußt hat.

Die KAMRA Linse ist zur Behandlung der Alterssichtigkeit vor allem in Kombination mit einer iLASIK bei gleichzeitig bestehender Fehlsichtigkeit geeignet. Sie kann auch in Augen eingesetzt werden, bei denen früher eine LASIK durchgeführt wurde.

Die KAMRA Linse wird u.a. am FreeVis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim angeboten und dort von Herrn Prof. Dr. Michael Knorz implantiert.

Weitere Informationen:

FreeVis Patienteninformation: KAMRA-Linse zur Korrektur der Alterssichtigkeit

“Mini-Blende” zur Korrektur der Alterssichtigkeit: KAMRA-Linse Hornhautimplantat nach Zulassung erstmals in Mannheim implantiert

Das Leading Medicine Germany ZertifikatProf. Dr. Michael Knorz, medizinischer Leiter des Freevis LASIK Zentrums Universitätsklinikum Mannheim und Gründer der FreeVis Gruppe erhält 2011 bereits zum zweiten Mal das Zertifikat “Leading Medicine Germany” überreicht. Er ist damit einer von nur zwei Spitzenmedizinern im Fachbereich Augenheilkunde/LASIK+Refraktive Chirurgie.

Der Leading Medicine Guide informiert Patienten im In- und Ausland über die Leistungsfähigkeit deutscher Spitzenmediziner. Alle Ärzte und Kliniken, die im Leading Medicine Guide aufgeführt werden, haben ihre Qualifikation und ihr Renommee durch langjährige herausragende Leistungen in ihrem Fachgebiet unter Beweis gestellt. Umfangreiche Recherchen und Erhebungen unter Ärzten und Patienten stellen die Grundlage des Auswahlverfahrens dar.

Um als Experte im Leading Medicine Guide aufgeführt zu werden, muss der Arzt bzw. die Klinik den Anforderungskatalog einen strengen Anforderungskatalog erfüllen. Damit wird sichergestellt, dass nur ausgewiesene Experten auf ihrem Fachgebiet vertreten sind. Der Anforderungskatalog umfasst u.a. Punkte wie überdurchschnittliche Operations- und Behandlungserfahrungen, die Beherrschung moderner und neuester diagnostischer und operative Verfahren, Mitgliedschaft in führenden nationalen Fachgesellschaften, Teilnahme an Zertifizierungen und Qualitätsmanagement, regelmäßiges wissenschaftliche Tätgikeit (Halten von Vorträgen, Veröffentlichung von Publikationen), Ärzte- und Kollegenakzeptanz sowie ein überregionales Einzugsgebiet.

Prof. Michael Knorz, FreeVis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim (links) und Asmus Grebbin, Leading Medicine Guide Germany, bei der Überreichung des Zertifikates.

Prof. Michael Knorz, FreeVis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim (links) und Asmus Grebbin, Leading Medicine Guide Germany, bei der Erstüberreichung des Zertifikates im Oktober 2010.

Ab 1. Juli 2011 wird am FreeVis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim der Femtosekundenlaser auch bei der Schnittführung bei Linsenoperationen, speziell beim refraktiven Linsenaustausch, eingesetzt werden.

Der Austausch der Augenlinse gegen eine Kunstlinse dient dem Ausgleich der hohen und extremen Kurzsichtigkeit bzw. Weitsichtigkeit sowie der Alterssichtigkeit. Ziel der Kunstlinsen ist somit die  Unabhängigkeit von einer Brille bzw. von Kontaktlinsen, eventuell auch in Verbindung mit einer Entfernung des Grauen Stars (=Trübung der Augenlinse). Je nach Art der Kunstlinse kann entweder völlig auf eine Brillenkorrektur verzichtet werden oder es ist noch eine leichte Brille z.B. für die Nähe (Lesebrille) oder zum Autofahren erforderlich.

Der beim Linsenaustausch eingesetzte Femtosekundenlaser ermöglicht eine sehr präzise Durchtrennung unterschiedlicher Gewebeschichten im Auge und ersetzt somit mehrere wesentliche und bisher vom Arzt von Hand durchgeführte Teilschritte der Linsenoperation. Der Laser bietet dabei zwei Vorteile gegenüber der manuellen Technik: der Linsenaustausch wird zum einen genauer, da  die Kunstlinse exakter positioniert werden kann, und zum zweiten sicherer, da Laserschnitte präziser sind als handgeführte Schnitte.

Weitere Informationen zum Einsatz des Femtosekundenlasers in der Augenchirurgie

Weitere Informationen zum refraktiven Linsenaustausch

Ein halbes Jahr nach der OP war ich zwischenzeitlich wieder in Mannheim zur Abschlußuntersuchung. Erwartungsgemäß war alles bestens (Hier sind meine Erfahrungen zu den Untersuchungen, OPs und die ersten Monate nach der OP zu finden).

Vom FreeVis-Team habe ich eine Bestätigung der erfolgreichen Korrektur erhalten, welche ich bei der Führerscheinstelle vorlegen kann, um den “Brillenvermerk” entfernen zu lassen. Mit selbiger habe ich inzwischen meine Sportbootführerscheine und -patente erfolgreich und völlig unbürokratisch vom “Muß geeignete Sehhilfe tragen und Ersatz mitführen” befreit.

Doch das spannendste kommt nun: wer meine Vorbermerkungen gelesen hat, weiß daß ich mich für die PPL (Privat Piloten Lizenz) interessiere. Kenner der Materie wissen über die hohen Hürden der deutschen Gesetzgebung, welche sich hinter der Abkürzung “JAR-FCL” bzw. “Medical” verbergen.

Kurz gesagt ist man quasi auf Lebenszeit untauglich, wenn man jemals schlechter als -6 dpt hatte oder/und sich einer Operation am Auge unterzogen hat.

Der Witz dabei ist, dass man mit -5 dpt und Brille Flugtauglich istm, auch wenn einem das Ding runterfallen kann, kaputt gehen kann etc. Mit -5 dpt. und Laser oder phake IOL ist man per Gesetz untauglich, da man eine OP am Auge hatte.

Davon nicht entmutigt (zur Erinnerung: ich hatte -9 dpt. und nun per OP eingesetzte Linsen) habe ich mich erkundigt, welcher Fliegerarzt in Süddeutschland der beaknnteste ist. Zum Glück sitzt der in Baden-Baden, also quasi nur um die Ecke von Karlsruhe.

Ein Hauütteil der Fliegerärztlichen Utnersuchung ist der “Sehtest”; auch dieser Experte sitzt in baden-Baden (im selben Haus). Er hat mich ca. 2h durch alle Tests geschickt; Blendsehen, Gesichtsfeld, etc. Alle Ergebnisse waren hervorragend.

Beim abschliessenden Untersuchung meiner Auegn durchs Mikroskop war der Doc sehr zurfrieden; keinerlei Spuren der OP mehr zu sehen; die Linsen sitzen perfekt; …

Ich war ein einfach zu guter PPL-ANwäter; daher hat er meine Augen fotografiert und gemeint, daß ich aufgrund der super Ergebnisse eigentlich tauglich sein MUß. Allerdings spricht das Gesetzt halt dagegen, aber er wird mit dem LBA (Luftfahrtbundesamt) gleich telefonieren, da nur das LBA eine Ausnahmegenehmigugn erteilen darf.

Das Ergebnis des Telefonats war:

Die Linsen-OP sowie das erzielte Ergebnis ist so gut, dass das LBA die Untauglichkeit wegen einer OP am Auge nicht aufrecht erhält.  Leider aber kann das LBA sich nicht über die 6dpt-Grenze hinwegsetzen.

Daher bin ich zwar weiter untauglich, aber nicht wegen der OP, sondern wegen der hohen Ausgangswerte von -9dpt.

Zusammengefaßt: Prof. Knorz hat das so gut hinbekommen, dass sogar das LBA eine Ausnahmegenehmigung erteilt, und die OP nicht als Hinternis für die Flugtauglichkeit ansieht ! KLASSE !

Vor, während und nach der Operation (hier ist mein ausführlicher Bericht) habe ich einige Erfahrungen gesammelt, die ich in Form von Tipps und Tricks weitergeben möchte; auch hier gilt, dass es sich um meine subjektiven Erfahrungen handelt:

1. Traue niemals dem WWW

Wie immer tummeln sich auch zu diesem Thema unzählige Firmen, Betroffene und Hersteller im Netz. In zahlreichen Foren werden die jeweiligen Verfahren von Patienten gepriesen. Doch Vorsicht – oft stecken die Hersteller bzw. Anbieter des jeweiligen Verfahrens als Betreiber hinter der Seite. Eine objektive Meinung und vor allem objektive Vergleiche von Verfahren bzw. Nachrichten über fehlerhafte Eingriffe sind nicht vorhanden.

2. Zahlen, Fakten, Daten – oder Gefühl

Nach gründlicher Recherche findet man diverse Zahlen und Fakten zu den verschiedenen Methoden der Korrektur von Fehlsichtigkeit. Doch was bedeutet z.B. eine Fehlerquote bei der Operation von 0,01% konkret? Wie geht man mit der Gefahr einer Restfehlsichtigkeit um? Ist der eine kritische Eintrag in einem Internetforum entscheidender als viele Positivmeldungen?

Letztendlich muss das eigene Gefühl entscheiden – vor allem wenn es um Laser oder Linsenimplantation geht. Jede OP birgt Gefahren – lasse ich mir deshalb aber keine Karies beim Zahnarzt mehr behandeln? Nur die subjektive Bewertung der Vor- und Nachteile einer Korrekturmethode aus der eigenen persönlichen Sicht ermöglicht letztendlich eine tragfähige Entscheidung.

3. Kosten

Sicherlich, Lasern und Linseneinsatz gelten als Schönheits-OP; mit Brillen und Kontaktlinsen stehen ausreichende Korrekturmöglichkeiten zur Verfügung. Nur wenn diese Methoden nachweislich medizinisch nicht verwendbar sind (Linsen- und Brillenunverträglichkeit, o.ä.) ist eine Kostenübernahme durch die Kasse sicher. Allerdings muss die medizinische Indikation durch einen Arzt sehr genau nachgewiesen werden.

Gesetzliche und private Kassen übernehmen diese Kosten also in der Regel nicht – oder? Mein Erfahrungsaustausch mit anderen Patienten und meine eigene Erfahrung zeigen, dass sich eine individuelle Anfrage bei der Kasse lohnt. Aber bitte nicht per Brief an ein anonymes Kundenservicezentrum, sondern im direkten Gespräch mit dem zuständigen Betreuer. So habe auch ich eine Zusage zur 100%igen Kostenübernahme von meiner privaten Kasse erhalten! Veröffentlichen wird die Kasse dies nie, welche Kasse will sich schon „nicht satzungskonforme Ausgaben“ oder gar „Mittelverschendung“ vorwerfen lassen?

Auch lohnt sich im Beratungsgespräch beim Arzt gezielt nach dem Thema Kostenerstattung zu fragen; ggf. kann er Tipps geben oder sogar einen Befundbericht mit der medizinischen Notwendigkeit erstellen.

4. Alle Termine sind notwendig

Zumindest bei mir ergab sich der Fall, dass ich zu einer zweiten Voruntersuchung nach Mannheim einbestellt wurde. Erst vor Ort stellte sich heraus, dass dies nicht nötig ist, da bereits bei der ersten Untersuchung alle Werte ermittelt wurden. Also rückfragen lohnt sich und erspart einem Fahrwege und Urlaubstage.

5. Operation = krank = Krankenschein

Wie unter Punkt 3 schon erwähnt handelt es sich bei Linseneinsatz in der Regel um eine Schönheitsoperation. Der Eingriff hat also keine medizinische Indikation und fällt daher nicht unter Krankheit. Folglich ist man nicht krankgeschrieben sondern muss Urlaub oder Überstunden nehmen. Aber auch hier lohnt sich ein Gespräch mit dem Arbeitgeber. Zumindest einige der von mir befragten Kunden erhielten Sonderurlaub oder man einigte sich auf eine 50:50 Regelung. Ich selbst habe gleich vier Tage Urlaub eingereicht und erst gar nicht nachgefragt, da mir diese Operation die vier Tage Urlaub wert waren.

6. Das ruhige Zimmer zum Hof

Das Hotel Mack liegt zentral und bietet Zimmer zur Straße oder aber zum Hof. In Erwartung ruhiger Nächte habe ich mich für die Hofseite entschieden. Leider hat sich herausgestellt, dass dieser Hof von ca. 5 Häusern mit zig Balkonen eingegrenzt wird; dem Lärmpegel im Innhof nach zu schließen, gab es gefühlt auf jedem Balkon mindestens eine Party bis in die Morgenstunden. Jedenfalls war ich froh um den Rollladen und die doppelt verglasten Scheiben. Den Lärm der bei entsprechendem Wind über diesen Stadtteil hinwegstartenden Flugzeuge konnte dies aber auch nicht wirklich komplett dämpfen.

Nachtrag: Jetzt, nachdem ich beide OPs hinter mir habe und wieder scharf sehe, erkenne ich erst das Putz-Potential im Bad… Sauberkeit könnte auch anders aussehen.

7. Halbe Sicht = Halbe Brille

Zwischen den Operationen der beiden Augen liegt meist mindestens ein Tag. In meinem Fall wurde am Dienstag das rechte und am Donnerstag das linke Auge operiert. Für die Zeit dazwischen hat man also auf dem operierten Auge schon sehr gute Sicht ohne Brille, auf dem anderen Auge sieht man ohne Brille nichts. Jetzt könnte man auf die Idee kommen sich vom Optiker einfach das Brillenglas des zuerst zu operierenden Auges durch Fensterglas ersetzen zu lassen und somit während der Übergangszeit mit Brille auf beiden Augen scharf zu sehen.

Das bringt aber absolut nichts. Es hat sich gezeigt, dass durch die unterschiedlichen Brechungsindex von Brillenglas und einoperierter Linse nicht wirklich ein homogenes Bild vor beiden Augen entsteht. Im Gegenteil; das Sehergebnis ist nicht ertragbar. Vielmehr hat sich gezeigt, dass das Gehirn ganz gut damit klar kommt, wenn man die Brille ganz weg lässt. Das scharfe Bild des operierten Auges wird als Leitbild verwendet, das unscharfe Bild des anderen Auges wird quasi ausgeblendet; das dadurch fehlende räumliche Sehen gleicht das Gehirn durch Erfahrung ganz gut aus.

Julia Grundemann ist seit ihrer LASIK-Operation ein neuer Mensch. Viel selbstbewußter, offener und kontaktfreudiger.


Die Abiturientin hatte sich am FreeVis LASIK Zentrum in Mannheim von Herrn Prof.  Knorz operieren lassen.

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