Prof. Michael Knorz, Leiter des FreeVis LASIK Zentrum in Mannheim, implantiert seit über 20 Jahre multifokale Kunstlinsen, um alterssichtigen Patienten ein brillenfreies, scharfes Sehen in der Nähe und in der Ferne zu ermöglichen. In der aktuellen Ausgabe von „CATARACT & REFRACTIVE SURGERY TODAY EUROPE“ faßt der Experte seine Erfahrungen zusammen.

Laut Professor Knorz sind Patienten mit dem Operationsergebnis zufriedener, wenn  sie vor dem Eingriff ausführlich über Vor- und Nachteile der Multifokallinsen aufgeklärt wurden.

Scharfes Sehen in der Nähe
Um das einfallende Licht auf mehrere Brennpunkte zu verteilen und ein scharfes Sehen in allen Entfernungen zu ermöglichen, besteht die multifokale Linse aus mehreren Einzellinsen, wobei in der Regel das Sehen in der Ferne besser ist als das Sehen in der Nähe. In vielen Fällen kann aber nach einer gewissen Lernphase ganz ohne Brille gelesen werden. Manche Patienten bevorzugen zum längeren Lesen eine Lesebrille, da das Lesen sonst zu anstrengend ist.

Scharfes Sehen in mittlerer Entfernung
Viele Patienten erwarten heutzutage, dass sie nicht nur in der Nähe und Ferne sondern auch in mittlerer Entfernung – z.B. den Bildschirm oder das Mobilphone – scharf sehen können.

Optische Nebenwirkungen
Durch die Verteilung des Lichtes auf mehrere Brennpunkte kommt es bei Multifokallinsen zu einem gewissen Kontrastverlust. D.h., dass das Bild in jedem Brennpunkt nicht ganz so scharf ist wie mit einer Brille – man es dafür aber ohne Brille sieht. Darüber hinaus werden in der Dämmerung häufig Lichthöfe um Lichtquellen beschrieben (Halos). Während viele Patienten bereits am ersten Tag nach der Operation sehr gut mit Multifokallinsen sehen, kann es bei anderen Patienten Wochen bis Monate dauern, bis das Gehirn sie nicht mehr als störend wahrnimmt.

Fazit:
Für den Erfolg der Operation und die Zufriedenheit des Patienten mit dem Operationsergebnis ist eine offene Kommunikation zwischen Patient und Augenchirurg absolut notwendig: Der Arzt muß sich über die speziellen Bedürfnisse seines Patienten informieren und ihm darauf basierend eine geeignete Kunstlinse empfehlen.

Multifokallinse

Quelle:
Achieving Patient Satisfaction With Premium IOLs
Michael C. Knorz, MD
CATARACT & REFRACTIVE SURGERY TODAY EUROPE JANUARY 2012

Unser Auge ist ein Hochleistungs-Organ. Es verfügt über einen natürlichen Autofocus und einen lichtstarken Universalzoom, kann bis zu 600 000 Farbtöne unterscheiden, blitzschnell Entfernungen abschätzen und auf jede beliebige Distanz scharf stellen.

Das Auge ist unser wichtigstes Sinnesorgan und unser "Tor zur Welt" – mit ihm erfassen wir bis zu 80 % aller Informationen aus unserer Umwelt. Doch die wenigsten unter uns sehen wirklich perfekt – eine minimale Hornhautverkrümmung, etwas Kurzsichtigkeit, ein geringfügiges Schielen – schon eine winzige Abweichung kann die Sehkraft vermindern. Dank der modernen Augenmedizin können diese Sehfehler jedoch festgestellt und überwiegend auch ausgeglichen bzw. behandelt werden.


Prof. Dr. Michael Knorz, FreeVis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim

Die wichtigsten Sehfehler auf einen Blick:

Eine der am häufigsten auftretenden Fehlsichtigkeit ist Kurzsichtigkeit (Myopie). Die Betroffenen können Gegenstände in der Nähe scharf sehen, Gegenstände in der Ferne sind dagegen verschwommen. Normalerweise bündeln sich die aus der Ferne kommenden Lichtstrahlen im Auge genau auf der Netzhaut und erzeugen damit ein scharfes Bild. Beim Kurzsichtigen wird das Licht schon vor der Netzhaut gebündelt, da das Auge quasi zu lang ist, das Bild erscheint unscharf.

Beim weitsichtigen (hyperopen) Auge verhält es sich umgekehrt: Es sieht in der Ferne gut, wärend Gegenstände in der Nähe unscharf erscheinen.

Sowohl Kurzsichtigkeit als auch Weitsichtigkeit können in Verbindung mit einer sogenannten Hornhautverkrümmung (auch Stabsichtigkeit oder Astigmatismus genannt) auftreten. Das Auge sieht einen Punkt wegen der ungleichmäßigen Verzerrung der Hornhaut nicht als Punkt, sondern als Stab. Die beschriebenen Fehlsichtigkeiten können durch Brillengläser oder Kontaktlinsen korrigiert werden. Darüberhinaus gibt es verschiedene Operationsverfahren wie die LASIK, Femto-LASIK oder auch intraokulare Kunstlinsen, die den bestehenden Brechkraftfehler bleibend korrigieren können.

Egal ob man normalsichtig oder kurz- bzw. weitsichtig ist, ab dem ca. 40. Lebensjahr kommt es zu zusätzlichen Veränderungen im Auge, die in der sogenannten Alterssichtigkeit resultieren. Durch den Elastizitätsverlust der Linse ist das Auge zunehmend weniger in der Lage, sich an unterschiedliche Entfernungen anzupassen. Das scharfe Sehen in der Nähe wird immer schwieriger, bis schließlich eine Lesebrille notwenig wird. Wer die Lesebrille als lästig empfindet kann sich bei uns gern über Multifokallinsen, die KAMRA Blende oder das Monovision LASIK-Verfahren informieren.

Quelle:
http://www.express.de/sehstoerungen/die-haeufigsten-probleme-fuer-fast-jeden-sehfehler-gibt-es-hilfe,10796102,10799404.html

BUNTE griff im letzten Heft des Jahres einige Themen auf, die wir hier kurz kommentieren möchten.

“Alterssichtigkeit läßt sich wegtrainieren”
Nein, das stimmt leider nicht. Die Alterssichtigkeit basiert auf dem natürlichen Alterungsprozeß der Augenlinse und dieser läßt sich leider nicht aufhalten. Weitsichtige Menschen werden das Einsetzen der Alterssichtigkeit eher bemerken, während Kurzsichtige über einen Vorteil verfügen: Wer gering kurzsichtig ist (ca. – 2 bis – 3 Dioptrien) und eine Brille für scharfes Sehen in der Ferne trägt, kann diese Brille zum Lesen einfach abnehmen, um in der Nähe scharf zu sehen. eine geringe Kurzsichtigkeit ermöglicht also im Alter das Lesen ohne Brille, für die Ferne (d.h. zum Autofahren, Fernsehen, etc.) muss jedoch immer eine Brille getragen werden.

Kann man die Alterssichtigkeit chirurgisch korrigieren?
Obwohl von einer dauerhaften Behandlung der Alterssichtigkeit noch nicht die Rede sein kann, gibt es heutzutage eine Reihe operativer Verfahren, die eine gewisse Unabhängigkeit von der Lesebrille erzielen können.

Zu den am häufigsten eingesetzten Verfahren zählen Multifokallinsen, die Monovision LASIK und die KAMRA Blende. Möchten Sie mehr dazu erfahren? Kontaktieren Sie ein FreeVis LASIK Zentrum in Ihrer Nähe!

Weitere Informationen, Abbildungen und Videos zur

- KAMRA Blende
- Monovision LASIK
- Multifokallinsen

Quelle: BUNTE 51/2011

Multifokale Kunstlinsen verfügen über mehrere Brennpunkte und erlauben somit ein scharfes Sehen in allen Entfernungen.

Die Kunstlinse ersetzt die körpereigene Linse: Der Kapselsack, in dem sich die Linse befindet, wird eröffnet und die Augenlinse abgesaugt. Die Kunstlinse wird in die nun leere Linsenkapsel eingeschoben. Man kann sich vorstellen, dass die Position der Multifokallinse im Kapselsack von Bedeutung ist: eine schon geringfügige Verkippung oder Dezentrierung der Kunstlinse kann aufgrund der verschiedenen Brennpunkte negative Auswirkungen auf das Sehvermögen haben.

Daher ist eine perfekte Technik besonders bei der Implantation von Multifokallinsen erforderlich. Ist die Öffnung des Kapselsackes nicht zentriert oder oval statt rund oder kommt es gar zu einem Einriss der Linsenkapsel, ist eine perfekte Positionierung der Kunstlinse gefährdet bzw. nicht möglich.

Manuelle Eröffnung der Linsenkapsel (Kapsulorhexis)

Manuelle Eröffnung der Linsenkapsel (Kapsulorhexis)

Bei Einsatz des Femtosekundenlasers für die Eröffnung der Linsenkapsel kann  die Qualität der Kapsulorhexis deutlich verbessert werden: Ein computergesteuerter, genau definierter Schnitt mit dem Laser liefert  immer eine genau zentrierte und perfekt runde Öffnung und garantiert damit eine bestmögliche Positionierung der Multifokallinse.

Kapsulorhexis mit dem Femtosekundenlaser

Kapsulorhexis mit dem Femtosekundenlaser

Am FreeVis LASIK Zentrum Mannheim wird der Femtosekundenlaser seit Sommer 2011 für den Austausch der Augenlinse eingesetzt.

Weitere Informationen:

- FreeVis LASIK Zentrum Mannheim
- Laser-assistierter Linsenaustausch
- Multifokale Kunstlinsen

Quelle: http://freevis.de/knorz/Knorz_2011_OSN_Alcon_IOL.pdf

Im neuen FreeVis Film (3:38 min) erläutert Prof. Dr. Michael Knorz drei operative Verfahren zur Korrektur der Alterssichtigkeit, die sich in den letzten Jahren bewährt haben und zunehmend Verbreitung finden.

Sowohl die KAMRA Blende oder KAMRA Linse und die Monovision LASIK verbessern das Sehvermögen im Nah- und mittleren Bereich, erfordern aber oft eine Lesebrille für das längere Lesen. Nichtsdestotrotz ersetzen beide Verfahren die Sehhilfe für viele alltägliche Aufgaben wie Handy bedienen, Preisschilder oder Speisekarte lesen.

Die dritte Option besteht im Austausch der Augenlinse gegen multifokale Kunstlinsen. Durch die Verteilung des einfallenden Lichtes auf mehrere Brennpunkte ermöglicht die multifokale Linse ein scharfes Sehen in allen Entfernungen.

Die drei Operationsverfahren werden in den FreeVis LASIK Zentren angeboten – Kontaktieren Sie uns!

Anfang Oktober ging der 109. Kongress der wissenschaftlichen Fachgesellschaft der deutschen Augenärzte (DOG) in Berlin zu Ende.

Prof. Dr. Michael Knorz

Über 4.000 Augenärzte diskutierten zum Thema “Herausforderungen in der Augenheilkunde” neue Aspekte der Erkennung und Behandlung von Augenerkrankungen.

Prof. Dr. Michael Knorz, Medizinischer Leiter des FreeVis LASIK Zentrums Universitätsklinikum Mannheim und Gründer der FreeVis Gruppe, stellte in zwei Vorträgen neue Verfahren in der refraktiven Chirurgie vor. Zum einen berichtete er über das KAMRA Hornhaut-Inlay zur Korrektur der Alterssichtigkeit, welches u.a. am FreeVis LASIK Zentrum in Mannheim klinisch erprobt wurde. Das KAMRA Hornhaut-Implantat nutzt das Prinzip der stenopäischen Lücke, um die Lesefähigkeit zu verbessern. Es funktioniert wie eine “Mini-Blende” und erhöht die Schärfentiefe.

Weitere Informationen: http://www.freevis.de/laser/kamra_linse.html
Video: http://www.freevis.de/mannheim

Zum anderen stelle Prof. Michael Knorz erste Erfahrungen mit dem Laser-Linsenaustausch mit dem Femtosekundenlaser vor. Durch Einsatz des Präzisionslasers können sowohl die Sicherheit und auch das optische Ergebnis nach der Operation verbessert und die Komplikationsrate gesenkt werden.

Weitere Informationen: http://www.freevis.de/laser/laser-linsenaustausch.html

Darüber hinaus war Prof. Knorz Referent im Rahmen der Ausbildungskurse für Refraktive Chirurgie.

Quellen:

http://abstracts.dog.org/abstracts/abstract.html?id=701

http://abstracts.dog.org/abstracts/abstract.html?id=700

Intrakorneale Implantate modifizieren das Grundprinzip der Monovision, welches wir im letzten Beitrag erläutert haben. Hornhaut-Implantate oder sogenannte intraorneale Implantate funktionieren wie eine Mini-Blende: Die Schärfentiefe wird erhöht und damit der Effekt der Monovision für die Nähe verstärkt und für die Ferne abgeschwächt. Im Vergleich zur Mini-Monovision (also ca. -1,25 dpt) wie sie z.B. bei der Monovision LASIK erzielt wird, entspricht am Auge mit Hornhaut-Implantat das Sehen für die Ferne ca. -0,5 dpt und für die Nähe ca. -2 dpt – ist also optimaler. Hornhaut-Inlays erzielen über das Wirkprinzip der modifizierten Monovision ein gutes Sehvermögen im mittleren Bereich und in der Nähe.

Die folgenden drei CE-zertifizierten Hornhaut-Implantate oder Hornhaut-Inlays sind derzeit auf dem Markt:

1. Das KAMRA Inlay (Acrysof, CA) wurde 2005 entwickelt. Es handelt sich um eine 3,8 mm durchmessende und nur 5 µm dicke blendenförmige schwarze „Linse“ mit einer zentralen Öffnung von 1,6 mm.

2. Das Vue+ (PresbyLens) Inlay (ReVision Optics, Lake Forest, CA) hat einen Durchmesser von 2 mm und keine optische Wirkung. Angaben zur Dicke macht die Herstellerfirma nicht. Es wird unter einen dünnen LASIK Lentikel implantiert und erzeugt die optische Wirkung durch die zentrale Dickenzunahme der Hornhaut.

3. Die Flexivue Mikrolinse (Presbia Corp, Amsterdam) besteht aus einer ringförmigen Linse mit einem Durchmesser von 3 mm und einer Dicke von 20 µm. Die zentralen 1.8 mm weisen keine Brechkraft auf, der „Ring“ eine Brechkraft von 1.2 bis 5 dpt. Das “multifokale” Inlay wird in eine Hornhauttasche in einer Tiefe von 200 – 400 µm implantiert.

Alle Inlays werden nur in ein Auge, zumeist in das nicht-dominante Auge implantiert und können bei unbefriedigendem Ergebnis problemlos explantiert werden.

Weitere Informationen zum Ablauf des Eingriffs:

http://lasik.freevis.de/2011/02/lesebrillen-mude-kamra-linse-korrigiert-alterssichtigkeit/

Der Elastizitätsverlust der Augenlinse als Ursache der Alterssichtigkeit oder Presybopie kann bisher noch nicht behandelt werden. Zudem ist es noch nicht möglich, die alterne bzw. erstarrende Linse durch eine akkommodationsfähige Kunstlinse zu ersetzen. Dennoch gibt es heutzutage eine Vielzahl mehr oder weniger leistungsfähiger Kompromisslösungen. Zum einen ist ein Austausch der Augenlinse gegen eine multifokale IOL möglich. Zum anderen kann ein Eingriff an der Hornhaut durch den Augenlaser (Monovision-LASIK) oder ein KAMRA-Implantat eine sogenannte Monovision erzeugen.

[VIDEO: Prof. Dr. Michael Knorz erläutert die verschiedenen Verfahren zur Korrektur der Alterssichtigkeit]

Was ist “Monovision”? Monovision im eigentlichen Sinne bedeutet, dass ein Auge für die Ferne und ein Auge für die Nähe (ca. -2,5 dpt) korrigiert wird. Die entsprechende Ungleichheit der Augen wird jedoch nur selten vertragen, so dass diese Form der Monovision kaum zum Einsatz kommt. Häufiger eingesetzt wird hingegen eine „Mini-Monovision“ (mit einem Dioptrienunterschied von ca. -1,25 dpt), die ein gutes Sehvermögen im mittleren Bereich ermöglicht und damit die Abhängigkeit von einer Lesebrille zumindest reduziert.

Prof. Dr. Michael Knorz (FreeVis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim) war an der 5jährigen Studie zur Entwicklung der KAMRA Linse beteiligt.

Er erläutert in diesem Film die Wirkungsweise des Hornhaut-Implantats, welches wie die Blende in der Fotokamera funktioniert: Durch Erhöhung der Tiefenschärfe kann in der Nähe wieder scharf gesehen werden, also in dem Bereich, für den Alterssichtige normalerweise eine Lesebrille benötigen.

Weitere Informationen zu der KAMRA Linse finden Sie hier:
http://www.freevis.de/laser/kamra_linse.html

Ab ca. dem 40. – 45. Lebensjahr benötigt in der Regel jeder – egal ob kurzssichtig, weitsichtig oder normalsichtig – eine Lesebrille.

Nachdem Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung überwiegend operativ korrigiert werden können, stellt die Korrektur der Alterssichtigkeit oder Presbyopie noch immer eine Herausforderung dar. Obwohl von einer dauerhaften Behandlung der Alterssichtigkeit noch nicht die Rede sein kann, gibt es heutzutage einige operative Verfahren, die zunehmend eingesetzt werden, um eine gewisse Unabhängigkeit von der Lesebrille zu erzielen.

Prof. Dr. Knorz vom FreeVis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim gibt einen Überblick.

Weitere Informationen:
- Monovision: http://www.freevis.de/lasik/monovision-lasik.html
- KAMRA-Linse: http://www.freevis.de/laser/kamra_linse.html
- Multifokallinsen: http://www.freevis.de/laser/miol.html