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Begrenzter Einsatzbereich des SMILE Verfahrens ist deutlicher Nachteil

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Obwohl die ersten 5-Jahres-Studien bestätigen, dass das neue Augenlaserverfahren SMILE mindestens ebenso sicher wie die Femto-LASIK  ist, wird es das etablierte Verfahren auf absehbare Zeit noch nicht ablösen. Dies liegt vor allem an dem eingeschränkte Einsatzbereich von SMILE: Das Verfahren ist derzeit nur für die Korrektur einer Kurzsichtigkeit bis -8 dpt. zugelassen. Damit kann es zwar bei höher kurzsichtigen Patienten, die aufgrund unzureichender Hornhautdicke nach dem Eingriff bereits in den Grenzbereich der LASIK fallen würden, angewendet werden, eignet sich aber nicht zur Korrektur von Weitsichtigkeit.

Aber auch auf diesem Gebiet tut sich bereits einiges: Der Hersteller des bei SMILE verwendeten Visumax Lasersystems, Carl Zeiss Meditec, führt derzeit bereits klinische Studien zur Korrektur von Kurzsichtigkeit in Verbindung mit einer auftretenden Hornhautverkrümmung durch.

 


Quellen:

Korrektur der Kurzsichtigkeit mit dem SMILE-Verfahren: SMILE Update

Zeiss seeks FDA approval of SMILE procedure for astigmatic myopia

 

Korrektur der Kurzsichtigkeit mit dem SMILE-Verfahren

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SMILE, ein innovatives, minimal-invasives Augenlaserverfahren, wurde erstmals im Jahr 2008 eingesetzt und gilt heute als eine dem LASIK -Verfahren gleichwertige, aber weniger invasive Methode zur Korrektur der Kurzsichtigkeit.

Mehr Sicherheit und Präzision durch den Femtosekundenlaser

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Seit mehreren Jahren ist die Operation gegen den Grauen Star auch mit dem Femtosekundenlaser möglich. Dadurch können vier wesentliche Teilschritte der Operation, die bisher vom Operateur von Hand durchgeführt wurden, standardisiert und äußerst präzise ausgeführt werden. Der Operateur kann die Aktionen am Monitor berechnen und mit verfolgen.