Kategoriearchiv: Studien

SMILE: Erste Langzeitergebnisse liegen vor

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SMILE, ein innovatives, minimal-invasives Augenlaserverfahren, wurde erstmals im Jahr 2008 eingesetzt und gilt heute als eine dem Lasik-Verfahren gleichwertige, aber weniger invasive Methode zur Korrektur der Kurzsichtigkeit.

Für Patienten, die über eine bleibende Korrektur der Kurzsichtigkeit mit oder ohne Hornhautverkrümmung nachdenken, sollte eine kürzlich im British Journal of Ophthalmology veröffentlichte Langzeitstudie von Interesse sein: Ausgangspunkt dieser Studie waren 91 Augen, an denen 2008/2009 mittels SMILE eine durchschnittliche Kurzsichtigkeit von – 4,75 Dioptrien korrigiert wurde. Die Autoren konnten 56 der mit SMILE behandelten Augen sowohl 6 Monate als auch 5 Jahre nach der Operation untersuchen.

SMILE und Femto-LASIK im Vergleich: Ergebnisse einer systematischen Literaturrecherche

Sowohl das SMILE Verfahren als auch die Femto-LASIK erlauben eine sichere, individuelle Korrektur der Kurzsichtigkeit. Bei beiden Augenlaser-Verfahren kommen bewährte und moderne Technologien zum Einsatz und es liegt daher nahe, sie in Bezug auf postoperative Ergebnisse, Sicherheit und eventuelle Nebenwirkungen miteinander zu vergleichen. Im Journal of Refractive Surgery wurden kürzlich die Ergebnisse einer systematischen Literaturanalyse zu diesem Thema publiziert. Die Autoren analysierten insgesamt 102 wissenschaftliche Artikel und wählten 11 vergleichbare klinische Studien aus, die in die Auswertung einbezogen wurden.

Weltweit starke Zunahme der Kurzsichtigkeit

Bisher war das Phänomen nur aus asiatischen Ländern bekannt: Innerhalb von wenigen Jahrzehnten stieg der Anteil von Fehlsichtigkeit bei jungen Menschen auf bis zu 90 Prozent. Eine große europäische Studie zeigte nun, dass dieser Trend auch in Europa nachweisbar ist. Von Generation zu Generation nimmt die Kurzsichtigkeit zu und zwar bei jungen Erwachsenen (für Kinder liegen noch ausgewerteten keine Daten vor).