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Augenlaser- und Linsenoperationen: Einschränkungen für Polizisten und Feuerwehrleute

Flying a helicopter on a sunny day

Gutes Sehen ist für viele Berufsgruppen unabdingbar und, insbesondere unter schwierigen Bedingungen, nicht immer mit einer Brille oder Kontaktlinsen gegeben. Würde eine Operation wie die LASIK, die in vielen Fällen eine Unabhängigkeit von den störenden Sehhilfen erreichen kann, die Berufstauglichkeit, für Polizisten und Feuerwehrleute beeinflussen?

Für Polizisten und Feuerwehrleute gelten die Bestimmungen des jeweiligen Bundeslandes. Augenlaserbehandlungen (SMILE, LASIK, PRK) sind in der Regel erlaubt, eine Linsenoperation (phake IOL oder “Kontaktlinse im Auge”Linsenaustausch) führt jedoch grundsätzlich zur Berufsuntauglichkeit. Meist gilt, dass vor der Operation eine maximale Weitsichtigkeit von +3 dpt und eine maximale Kurzsichtigkeit von -5 dpt nicht überschritten werden darf. Ein räumliches Sehvermögen und normales Farbensehen muß gewährleistet sein, und es dürfen keine grundsätzlichen Augenerkrankungen, Auffälligkeiten im Gesichtsfeld oder eine erhöhte Blendempfindlichkeit vorliegen.

Bevor die Tauglichkeit nach der Operation wieder erteilt wird, müssen eine Mindestsehschärfe sowie normales Nachtsehvermögen nachgewiesen sein. Zudem wird zumeist eine Wartezeit von mindestens 12 Monaten nach der Operation gefordert, bevor eine Beurteilung der Tauglichkeit erfolgt.

 

Quellen:
PolizeiDienstVorschrift 300 (PDV 300)
FeuerwehrDienstVorschrift 300 (FwDV 300)

Weitere Informationen

 

 

Operative Sehfehlerkorrektur und Berufstauglichkeit: Hinweise für Piloten

Flying a helicopter on a sunny day

Wir werden oft gefragt, ob eine Operation wie die LASIK, die in vielen Fällen eine Unabhängigkeit von störenden Sehhilfen erreichen kann, die Berufstauglichkeit für Piloten beeinflussen würde. Die Antwort lautet: Nein – Aber es müssen bestimmte Kriterien eingehalten und beachtet werden.

Korrektur der Kurzsichtigkeit mit dem SMILE-Verfahren

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SMILE, ein innovatives, minimal-invasives Augenlaserverfahren, wurde erstmals im Jahr 2008 eingesetzt und gilt heute als eine dem LASIK -Verfahren gleichwertige, aber weniger invasive Methode zur Korrektur der Kurzsichtigkeit.