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SMILE: Deutschland hat die Nase vorn

Als Nachfolger von PRK und LASIK wird SMILE heute oft als Augenlaserverfahren der 3. Generation bezeichnet. Bei der Entwicklung des Verfahrens hatte Deutschland die Nase vorn, nicht zuletzt weil das verwendete Femtosekundenlasersystem von Carl Zeiss Meditec entwickelt wurde.

Aufgrund der mittlerweile vorliegenden positiven Ergebnisse über 9 Jahre wurde die SMILE vom der Kommission Refraktive Chirurgie (KRC) der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) und des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands (BVA) zur Behandlung der Myopie vom – 3 bis -8 Dioptrien als geeignet eingestuft. Und endlich, im September 2016 – nachdem die Operation bereits über 700.000 Mal in über 50 Ländern durchgeführt wurde – erhielt SMILE auch die FDA Zulassung. Prof. Michael Knorz, Leiter des FreeVis LASIK Zentrum Mannheim begrüßt die Zulassung auf dem US Markt und sieht darin eine weitere Bestätigung für die Sicherheit des Verfahren.

Carl Zeiss Meditec befindet sich unterdessen in der nächsten klinischen Studie, die prüfen soll, ob SMILE auch eine in Verbindung mit Kurzsichtigkeit auftretende Hornhautverkrümmung verläßlich korrigieren kann.

Quelle:
FDA approves VisuMax femtosecond laser to treat myopia

SMILE: Erste Langzeitergebnisse liegen vor

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SMILE, ein innovatives, minimal-invasives Augenlaserverfahren, wurde erstmals im Jahr 2008 eingesetzt und gilt heute als eine dem Lasik-Verfahren gleichwertige, aber weniger invasive Methode zur Korrektur der Kurzsichtigkeit.

SMILE und Femto-LASIK im Vergleich: Ergebnisse einer systematischen Literaturrecherche

Sowohl das SMILE Verfahren als auch die Femto-LASIK erlauben eine sichere, individuelle Korrektur der Kurzsichtigkeit. Bei beiden Augenlaser-Verfahren kommen bewährte und moderne Technologien zum Einsatz und es liegt daher nahe, sie in Bezug auf postoperative Ergebnisse, Sicherheit und eventuelle Nebenwirkungen miteinander zu vergleichen. Im Journal of Refractive Surgery wurden kürzlich die Ergebnisse einer systematischen Literaturanalyse zu diesem Thema publiziert. Die Autoren analysierten insgesamt 102 wissenschaftliche Artikel und wählten 11 vergleichbare klinische Studien aus, die in die Auswertung einbezogen wurden.