Kategoriearchiv: Augenlaseroperationen

Kostenerstattung refraktiv-chirurgischer Operationen: Was gibt es neues in der Rechtssprechung?

Am 30.03.2006, wurde erstmals durch ein Zivilgericht die Leistungspflicht einer Privaten Krankenversicherung (PKV) für eine LASIK-Operation bejaht.
Diese Rechtsprechung hat sich seither konsolidiert:

Die Private Krankenversicherung muß bei entsprechender medizinischer Indikation die Kosten der LASIK-Behandlung übernehmen.

Heute, 10 Jahre nach diesem wichtigen Urteil, wird vor dem Zivilgericht kaum noch über die PKV-Erstattungspflicht dem Grunde nach, sondern vielmehr der Höhe nach gestritten.

Nichtsdestotrotz werden von Seiten der PKV immer wieder die gleichen (unzutreffenden) Einwendungen erhoben, um die Ablehnung einer Kostenübernahme zu rechtfertigen:

“Fehlsichtigkeit ist keine Krankheit”
“Die LASIK Operation stellt keine Heilbehandlung sondern lediglich eine andere Art der optischen Korrektur dar.”
“Die LASIK-Operation ist medizinisch nicht notwendig”
“Die LASIK Behandlung ist zu teuer”
“Brille und Kontaktlinsen sind weniger invasiv und der Operation vorzuziehen”

FreeVis stellt interessierten Patienten Argumentationshilfen in einer neu erstellten Übersicht zur Verfügung.

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SMILE: Erste Langzeitergebnisse liegen vor

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SMILE, ein innovatives, minimal-invasives Augenlaserverfahren, wurde erstmals im Jahr 2008 eingesetzt und gilt heute als eine dem Lasik-Verfahren gleichwertige, aber weniger invasive Methode zur Korrektur der Kurzsichtigkeit.

Für Patienten, die über eine bleibende Korrektur der Kurzsichtigkeit mit oder ohne Hornhautverkrümmung nachdenken, sollte eine kürzlich im British Journal of Ophthalmology veröffentlichte Langzeitstudie von Interesse sein: Ausgangspunkt dieser Studie waren 91 Augen, an denen 2008/2009 mittels SMILE eine durchschnittliche Kurzsichtigkeit von – 4,75 Dioptrien korrigiert wurde. Die Autoren konnten 56 der mit SMILE behandelten Augen sowohl 6 Monate als auch 5 Jahre nach der Operation untersuchen.

SMILE und Femto-LASIK im Vergleich: Ergebnisse einer systematischen Literaturrecherche

Sowohl das SMILE Verfahren als auch die Femto-LASIK erlauben eine sichere, individuelle Korrektur der Kurzsichtigkeit. Bei beiden Augenlaser-Verfahren kommen bewährte und moderne Technologien zum Einsatz und es liegt daher nahe, sie in Bezug auf postoperative Ergebnisse, Sicherheit und eventuelle Nebenwirkungen miteinander zu vergleichen. Im Journal of Refractive Surgery wurden kürzlich die Ergebnisse einer systematischen Literaturanalyse zu diesem Thema publiziert. Die Autoren analysierten insgesamt 102 wissenschaftliche Artikel und wählten 11 vergleichbare klinische Studien aus, die in die Auswertung einbezogen wurden.