Im neuen FreeVis Film (3:38 min) erläutert Prof. Dr. Michael Knorz drei operative Verfahren zur Korrektur der Alterssichtigkeit, die sich in den letzten Jahren bewährt haben und zunehmend Verbreitung finden.

Sowohl die KAMRA Blende oder KAMRA Linse und die Monovision LASIK verbessern das Sehvermögen im Nah- und mittleren Bereich, erfordern aber oft eine Lesebrille für das längere Lesen. Nichtsdestotrotz ersetzen beide Verfahren die Sehhilfe für viele alltägliche Aufgaben wie Handy bedienen, Preisschilder oder Speisekarte lesen.

Die dritte Option besteht im Austausch der Augenlinse gegen multifokale Kunstlinsen. Durch die Verteilung des einfallenden Lichtes auf mehrere Brennpunkte ermöglicht die multifokale Linse ein scharfes Sehen in allen Entfernungen.

Die drei Operationsverfahren werden in den FreeVis LASIK Zentren angeboten – Kontaktieren Sie uns!

Anfang Oktober ging der 109. Kongress der wissenschaftlichen Fachgesellschaft der deutschen Augenärzte (DOG) in Berlin zu Ende.

Prof. Dr. Michael Knorz

Über 4.000 Augenärzte diskutierten zum Thema “Herausforderungen in der Augenheilkunde” neue Aspekte der Erkennung und Behandlung von Augenerkrankungen.

Prof. Dr. Michael Knorz, Medizinischer Leiter des FreeVis LASIK Zentrums Universitätsklinikum Mannheim und Gründer der FreeVis Gruppe, stellte in zwei Vorträgen neue Verfahren in der refraktiven Chirurgie vor. Zum einen berichtete er über das KAMRA Hornhaut-Inlay zur Korrektur der Alterssichtigkeit, welches u.a. am FreeVis LASIK Zentrum in Mannheim klinisch erprobt wurde. Das KAMRA Hornhaut-Implantat nutzt das Prinzip der stenopäischen Lücke, um die Lesefähigkeit zu verbessern. Es funktioniert wie eine “Mini-Blende” und erhöht die Schärfentiefe.

Weitere Informationen: http://www.freevis.de/laser/kamra_linse.html
Video: http://www.freevis.de/mannheim

Zum anderen stelle Prof. Michael Knorz erste Erfahrungen mit dem Laser-Linsenaustausch mit dem Femtosekundenlaser vor. Durch Einsatz des Präzisionslasers können sowohl die Sicherheit und auch das optische Ergebnis nach der Operation verbessert und die Komplikationsrate gesenkt werden.

Weitere Informationen: http://www.freevis.de/laser/laser-linsenaustausch.html

Darüber hinaus war Prof. Knorz Referent im Rahmen der Ausbildungskurse für Refraktive Chirurgie.

Quellen:

http://abstracts.dog.org/abstracts/abstract.html?id=701

http://abstracts.dog.org/abstracts/abstract.html?id=700

Intrakorneale Implantate modifizieren das Grundprinzip der Monovision, welches wir im letzten Beitrag erläutert haben. Hornhaut-Implantate oder sogenannte intraorneale Implantate funktionieren wie eine Mini-Blende: Die Schärfentiefe wird erhöht und damit der Effekt der Monovision für die Nähe verstärkt und für die Ferne abgeschwächt. Im Vergleich zur Mini-Monovision (also ca. -1,25 dpt) wie sie z.B. bei der Monovision LASIK erzielt wird, entspricht am Auge mit Hornhaut-Implantat das Sehen für die Ferne ca. -0,5 dpt und für die Nähe ca. -2 dpt – ist also optimaler. Hornhaut-Inlays erzielen über das Wirkprinzip der modifizierten Monovision ein gutes Sehvermögen im mittleren Bereich und in der Nähe.

Die folgenden drei CE-zertifizierten Hornhaut-Implantate oder Hornhaut-Inlays sind derzeit auf dem Markt:

1. Das KAMRA Inlay (Acrysof, CA) wurde 2005 entwickelt. Es handelt sich um eine 3,8 mm durchmessende und nur 5 µm dicke blendenförmige schwarze „Linse“ mit einer zentralen Öffnung von 1,6 mm.

2. Das Vue+ (PresbyLens) Inlay (ReVision Optics, Lake Forest, CA) hat einen Durchmesser von 2 mm und keine optische Wirkung. Angaben zur Dicke macht die Herstellerfirma nicht. Es wird unter einen dünnen LASIK Lentikel implantiert und erzeugt die optische Wirkung durch die zentrale Dickenzunahme der Hornhaut.

3. Die Flexivue Mikrolinse (Presbia Corp, Amsterdam) besteht aus einer ringförmigen Linse mit einem Durchmesser von 3 mm und einer Dicke von 20 µm. Die zentralen 1.8 mm weisen keine Brechkraft auf, der „Ring“ eine Brechkraft von 1.2 bis 5 dpt. Das “multifokale” Inlay wird in eine Hornhauttasche in einer Tiefe von 200 – 400 µm implantiert.

Alle Inlays werden nur in ein Auge, zumeist in das nicht-dominante Auge implantiert und können bei unbefriedigendem Ergebnis problemlos explantiert werden.

Weitere Informationen zum Ablauf des Eingriffs:

http://lasik.freevis.de/2011/02/lesebrillen-mude-kamra-linse-korrigiert-alterssichtigkeit/

Der Elastizitätsverlust der Augenlinse als Ursache der Alterssichtigkeit oder Presybopie kann bisher noch nicht behandelt werden. Zudem ist es noch nicht möglich, die alterne bzw. erstarrende Linse durch eine akkommodationsfähige Kunstlinse zu ersetzen. Dennoch gibt es heutzutage eine Vielzahl mehr oder weniger leistungsfähiger Kompromisslösungen. Zum einen ist ein Austausch der Augenlinse gegen eine multifokale IOL möglich. Zum anderen kann ein Eingriff an der Hornhaut durch den Augenlaser (Monovision-LASIK) oder ein KAMRA-Implantat eine sogenannte Monovision erzeugen.

[VIDEO: Prof. Dr. Michael Knorz erläutert die verschiedenen Verfahren zur Korrektur der Alterssichtigkeit]

Was ist “Monovision”? Monovision im eigentlichen Sinne bedeutet, dass ein Auge für die Ferne und ein Auge für die Nähe (ca. -2,5 dpt) korrigiert wird. Die entsprechende Ungleichheit der Augen wird jedoch nur selten vertragen, so dass diese Form der Monovision kaum zum Einsatz kommt. Häufiger eingesetzt wird hingegen eine „Mini-Monovision“ (mit einem Dioptrienunterschied von ca. -1,25 dpt), die ein gutes Sehvermögen im mittleren Bereich ermöglicht und damit die Abhängigkeit von einer Lesebrille zumindest reduziert.

Mit der iLASIK oder Femto–LASIK lassen sich heute über 90% aller Fehlsichtigkeiten korrigieren, einem Verfahren das seit nunmehr 20 Jahren eingesetzt wird und sich zunehmend zur Korrektur von Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit (auch in Verbindung mit einer Hornhautverkrümmung) durchgesetzt hat.

Patienten, deren Fehlsichtigkeit ausserhalb des Anwendungsbereiches der LASIK fällt, steht eine Reihe anderer Operationsverfahren zur Verfügung, um eine Unabhängigkeit von Brille oder Kontaktlinsen zu erreichen.

   Augenlaseroperationen Kurzsichtig-
keit
Weitsichtig-
keit
Hornhaut-
verkrümmung
Alterssichtig-
keit
  iLASIK, Femto-LASIK bis -8 (-10) dpt. bis +4 dpt. bis 5 dpt.  
  Epi-LASIK bis -6 dpt.   möglich  
  MonoVision LASIK bis -8 (-10) dpt. bis +4 dpt. bis 5 dpt. ja
           
  Linsenoperationen Kurzsichtig-
keit
Weitsichtig-
keit
Hornhaut-
verkrümmung
Alterssichtig-
keit
  Acrysof Cachet Phakic IOL
(ehemals: Acrysof “Kontaktlinse im Auge”)
-6 bis -16 dpt.   möglich  
  Verisyse / Veriflex phake IOL -1 bis -23,5 dpt. +1 bis +12 dpt. möglich  
  Refraktiver Linsenaustausch ab -8 dpt. ab +4 dpt. möglich  
  Multifokallinsen ja ja möglich ja
           
  Weitere Verfahren Kurzsichtig-
keit
Weitsichtig-
keit
Hornhaut-
verkrümmung
Alterssichtig-
keit
  KAMRA Linse
(ehemals AcuFocus Implantat)
in Kombination mit einer iLASIK ja
  Astigmatische Keratotomie     ab 5 dpt.  
  Bioptics ja ja ja ja

Im Anschluß an die ausführliche Voruntersuchung haben Sie Gelegenheit, mit Ihrem FreeVis Operateur zu bereden, welche Operation Ihren individuellen Bedürfnissen am besten entspricht.

Prof. Dr. Michael Knorz (FreeVis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim) war an der 5jährigen Studie zur Entwicklung der KAMRA Linse beteiligt.

Er erläutert in diesem Film die Wirkungsweise des Hornhaut-Implantats, welches wie die Blende in der Fotokamera funktioniert: Durch Erhöhung der Tiefenschärfe kann in der Nähe wieder scharf gesehen werden, also in dem Bereich, für den Alterssichtige normalerweise eine Lesebrille benötigen.

Weitere Informationen zu der KAMRA Linse finden Sie hier:
http://www.freevis.de/laser/kamra_linse.html

Ab ca. dem 40. – 45. Lebensjahr benötigt in der Regel jeder – egal ob kurzssichtig, weitsichtig oder normalsichtig – eine Lesebrille.

Nachdem Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung überwiegend operativ korrigiert werden können, stellt die Korrektur der Alterssichtigkeit oder Presbyopie noch immer eine Herausforderung dar. Obwohl von einer dauerhaften Behandlung der Alterssichtigkeit noch nicht die Rede sein kann, gibt es heutzutage einige operative Verfahren, die zunehmend eingesetzt werden, um eine gewisse Unabhängigkeit von der Lesebrille zu erzielen.

Prof. Dr. Knorz vom FreeVis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim gibt einen Überblick.

Weitere Informationen:
- Monovision: http://www.freevis.de/lasik/monovision-lasik.html
- KAMRA-Linse: http://www.freevis.de/laser/kamra_linse.html
- Multifokallinsen: http://www.freevis.de/laser/miol.html

Mit einem neuen Operationsverfahren gelingt, was lange Zeit unmöglich schien: Auch im Alter ohne Brille in allen Entfernungen gut sehen zu können.

Das Operationsverfahren wurde bereits 2005 in den USA entwickelt und erhielt im Jahr 2009 aufgrund der guten Ergebnisse die Zulassung in Europa. Es handelt sich um ein winziges Implantat mit dem Namen KAMRA-Linse oder KAMRA-Inlay, welches in die Hornhaut eingesetzt wird.

Ein Video zeigt und beschreibt hier, wie das KAMRA Inlay funktioniert. Patienten berichten, wie es ihre Lebensqualität beeinflußt hat.

Die KAMRA Linse ist zur Behandlung der Alterssichtigkeit vor allem in Kombination mit einer iLASIK bei gleichzeitig bestehender Fehlsichtigkeit geeignet. Sie kann auch in Augen eingesetzt werden, bei denen früher eine LASIK durchgeführt wurde.

Die KAMRA Linse wird u.a. am FreeVis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim angeboten und dort von Herrn Prof. Dr. Michael Knorz implantiert.

Weitere Informationen:

FreeVis Patienteninformation: KAMRA-Linse zur Korrektur der Alterssichtigkeit

“Mini-Blende” zur Korrektur der Alterssichtigkeit: KAMRA-Linse Hornhautimplantat nach Zulassung erstmals in Mannheim implantiert

Die Konduktive Keratoplastik ist ein weniger bekanntes und seltener eingesetztes Verfahren zur Korrektur der Weitsichtigkeit oder Alterssichtigkeit.

Bei der Konduktiven Keratoplastik oder kurz CK werden mit einer feinen Sonde im äußeren Hornhautbereich 8 – 16 ungefähr 0,3 mm durchmessende Hitzeherde über elektromagnetische Wellen appliziert. Durch die Erhitzung zieht sich die Hornhaut im Bereich dieser Herde zusammen, was wiederrum zu einer Aufsteilung des Hornhautzentrums führt. Auf diese Weise kann eine Weitsichtigkeit oder Hyperopie bis +1,5 dpt oder auch eine die Alterssichtigkeit (bis +1,5 dpt.) auf einem Auge korrigiert werden.

Der Eingriff wird unter lokaler Betäubung ambulant durchgeführt und ist weitgehend schmerzfrei. Typischerweise erfolgt eine Überkorrektur, d.h. der ehemals Weitsichtige wird zunächst kurzsichtig. Zudem kann es in einigen Fällen zum Auftreten einer Hornhautverkrümmung mit einer Verschlechterung des Sehvermögens kommen.

Im Gegensatz zu anderen Verfahren hat die Konduktive Keratoplastik nur einen vorübergehenden Effekt, in den meisten Fällen kommt es zu einer vollständigen Rückbildung des Operationserfolges innerhalb der ersten Monate bis Jahre.  Laut Kommission Refraktive Chirurgie (KRC) wird die CK aus diesem Grund heute praktisch nicht mehr angewendet.

Ab 1. Juli 2011 wird am FreeVis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim der Femtosekundenlaser auch bei der Schnittführung bei Linsenoperationen, speziell beim refraktiven Linsenaustausch, eingesetzt werden.

Der Austausch der Augenlinse gegen eine Kunstlinse dient dem Ausgleich der hohen und extremen Kurzsichtigkeit bzw. Weitsichtigkeit sowie der Alterssichtigkeit. Ziel der Kunstlinsen ist somit die  Unabhängigkeit von einer Brille bzw. von Kontaktlinsen, eventuell auch in Verbindung mit einer Entfernung des Grauen Stars (=Trübung der Augenlinse). Je nach Art der Kunstlinse kann entweder völlig auf eine Brillenkorrektur verzichtet werden oder es ist noch eine leichte Brille z.B. für die Nähe (Lesebrille) oder zum Autofahren erforderlich.

Der beim Linsenaustausch eingesetzte Femtosekundenlaser ermöglicht eine sehr präzise Durchtrennung unterschiedlicher Gewebeschichten im Auge und ersetzt somit mehrere wesentliche und bisher vom Arzt von Hand durchgeführte Teilschritte der Linsenoperation. Der Laser bietet dabei zwei Vorteile gegenüber der manuellen Technik: der Linsenaustausch wird zum einen genauer, da  die Kunstlinse exakter positioniert werden kann, und zum zweiten sicherer, da Laserschnitte präziser sind als handgeführte Schnitte.

Weitere Informationen zum Einsatz des Femtosekundenlasers in der Augenchirurgie

Weitere Informationen zum refraktiven Linsenaustausch