Die Wellenfront-Analyse, auch genannt Aberrometrie, ist ein diagnostisches Verfahren, mit dem im Rahmen der Voruntersuchung die Augen vermessen werden. Die Ergebnisse dieser Analyse werden bei der sogenannten Wellenfront-LASIK und auch bei der iLASIK beim Abschleifen der Hornhaut berücksichtigt.

Warum Wellenfront-Analyse?
Das menschliche Auge stellt kein ideales und perfektes optisches System dar, sondern weist sogenannte optische Aberrationen oder Abbildungsfehler auf. Bestimmt man den Brechkraftfehler (die Fehlsichtigkeit) auf herkömmliche Weise, so entspricht dieser Wert (z.B. – 3.5 dpt) nur einigen wenigen Meßergebnissen.

Mit Hilfe der Wellenfront-Analyse (Synonym: Aberrometrie) wird die Brechkraft des Auges an mehr als 250 verschiedenen Punkten gemessen. Dazu wird gleichmäßiges Licht in das Auge geschickt. Winzige Sensoren erfassen, wie das Licht reflektiert wird. Diese reflektierte “Wellenfront” zeichnet die Laufzeitfehler des Lichtes an allen 250 Punkten auf und kann graphisch dargestellt werden.

Warum ist die wellenfront-gesteuerte LASIK besser?
Bei der normalen LASIK wird die Hornhaut überall so geschliffen, dass der auf einem gemittelten Meßwert basierende Brechkraftfehler überall gleichmäßig korrigiert wird.
Fließen dagegen die Ergebnisse der Wellenfront-Analyse mit in die LASIK ein, so kann an jeder Stelle der Hornhaut der spezifisch für diese Stelle bestimmte Brechkraftfehler korrigiert werden. Mit anderen Worten: Die Laserkorrektur erfolgt nicht nur anhand von einem, sondern von über 250 verschiedenen, individuell gemessenen Messwerten.

Im Ergebnis bietet die wellenfront- oder aberrometrie-gesteuerte LASIK dem Patienten eine Verbesserung des Gesamtsehvermögens, vor allem durch ein besseres Kontrastsehen und verminderte Blendung in der Dämmerung.

Was sind eigentlich Halos?

Der Begriff Halo stammt aus dem Griechischen und bedeutet “Hof”.
Als Halos werden in der Augenheilkunde Lichthöfe bezeichnet, die unter bestimmten Umständen bei Dämmerung und in der Nacht um Lichtquellen herum wahrgenommen werden.

Unterzieht man sich einer LASIK-Operation, können Halos entstehen, wenn es zu einem Mißverhältnis zwischen der Größe der mit dem Excimer Laser “geschliffenen” Zone auf der Hornhaut und dem Durchmesser der Pupille bei Nacht kommt. Wird die Pupille größer als die “geschliffene” Hornhautzone, kommt es zum Halo, da ein Teil des in das Auge einfallenden Lichtes unscharf abgebildet wird.
(Die Pupille paßt sich der Umgebungshelligkeit an und wird bei Nacht größer. Daher treten diese Phänomene bei Tag nicht auf.) Eine Verschlechterung des Sehvermögens bei Dämmerung und Nacht tritt daher nur bei Patienten mit weiten Pupillen und bei Kurzsichtigkeit über – 5 Dioptrien sowie bei Weitsichtigkeit auf. (Um unsere Patienten beraten zu können, vermessen wir im Rahmen der Voruntersuchung die Pupillenweite.).

Anhand eines Simulator möchten wir Ihnen demonstrieren, wie Halos das Sehvermögen beeinflussen. Unser Simulator veranschaulicht in Abhängigkeit von der Fehlsichtigkeit und vom Pupillendurchmesser bei Dunkelheit das Sehvermögen eines Normalsichtigen und Fehlsichtigen ohne Brillenkorrektur sowie nach der LASIK Operation. Sie können anhand der Simulation erkennen, dass bei geringer und mittlerer Kurzsichtkeit bzw. Weitsichtigkeit keine Veränderung des Sehvermögens auftritt. Zum anderen können hochgradig Kurzsichtige nachvollziehen, wie Halos das Sehvermögen bei Dämmerung und Nacht beinflussen können.

Heutzutage können durch Einsatz der iLASIK bzw. Wellenfront-LASIK die Blendeffekte gemindert und das Sehvermögen in der Dämmerung verbessert werden.

So sieht ein Normalsichtiger mit einer 5 mm weiten Pupille.

Die gleiche Verkehrssituation, wie sie von einem Kurzsichtigen (-7 bis -9 dpt) und einer 5 mm weiten Pupille nach LASIK gesehen wird


Zum FreeVis Simulator für Dämmerungs- und Nachtsehen


Das “i” in der iLASIK steht für individuell.

Die iLASIK ist erstmals eine wirklich individuelle Behandlung, alle Operationsschritte basieren auf den individuellen Daten des Patienten.

Mittels der Wellenfront-Analyse werden im Rahmen der Voruntersuchung die Augen vermessen.

Wellenfront Analyse

Wellenfront Analyse: Integraler Bestandteil der iLASIK

Warum Wellenfront-Analyse?
Der Hintergrund: Das menschliche Auge stellt kein ideales und perfektes optisches System dar, sondern weist sogenannte optische Aberrationen oder Abbildungsfehler auf. Bestimmt man den Brechkraftfehler (die Fehlsichtigkeit) auf herkömmliche Weise, so entspricht dieser Wert (z.B. – 3.5 dpt) nur einigen wenigen Meßergebnissen.

Mit Hilfe der Wellenfront-Analyse (Aberrometrie) wird die Brechkraft des Auges an mehr als 250 verschiedenen Punkten gemessen. Dazu wird gleichmäßiges Licht in das Auge geschickt. Winzige Sensoren erfassen, wie das Licht reflektiert wird. Diese reflektierte “Wellenfront” zeichnet die Laufzeitfehler des Lichtes an allen 250 Punkten auf und kann graphisch dargestellt werden.

Warum ist die wellenfront-gesteuerte LASIK besser?
Bei der normalen LASIK wird die Hornhaut überall so geschliffen, dass der auf einem gemittelten Meßwert basierende Brechkraftfehler überall gleichmäßig korrigiert wird.
Fließen dagegen die Ergebnisse der Wellenfront-Analyse mit in die LASIK ein, so kann an jeder Stelle der Hornhaut der spezifisch für diese Stelle bestimmte Brechkraftfehler korrigiert werden. Mit anderen Worten: Die Laserkorrektur erfolgt nicht nur anhand von einem, sondern von über 250 verschiedenen, individuell gemessenen Messwerten.

Im Ergebnis bietet die wellenfront- oder aberrometrie-gesteuerte LASIK dem Patienten eine Verbesserung des Gesamtsehvermögens, vor allem durch ein besseres Kontrastsehen und verminderte Blendung in der Dämmerung.

Weitere Informationen: http://www.freevis.de/technologie/wavescan.html