Kostenerstattung refraktiv-chirurgischer Operationen: Was gibt es neues in der Rechtssprechung?

Am 30.03.2006, wurde erstmals durch ein Zivilgericht die Leistungspflicht einer Privaten Krankenversicherung (PKV) für eine LASIK-Operation bejaht.
Diese Rechtsprechung hat sich seither konsolidiert:

Die Private Krankenversicherung muß bei entsprechender medizinischer Indikation die Kosten der LASIK-Behandlung übernehmen.

Heute, 10 Jahre nach diesem wichtigen Urteil, wird vor dem Zivilgericht kaum noch über die PKV-Erstattungspflicht dem Grunde nach, sondern vielmehr der Höhe nach gestritten.

Nichtsdestotrotz werden von Seiten der PKV immer wieder die gleichen (unzutreffenden) Einwendungen erhoben, um die Ablehnung einer Kostenübernahme zu rechtfertigen:

“Fehlsichtigkeit ist keine Krankheit”
“Die LASIK Operation stellt keine Heilbehandlung sondern lediglich eine andere Art der optischen Korrektur dar.”
“Die LASIK-Operation ist medizinisch nicht notwendig”
“Die LASIK Behandlung ist zu teuer”
“Brille und Kontaktlinsen sind weniger invasiv und der Operation vorzuziehen”

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