Seit wir das Video vor 3 Jahren bei YouTube zur Verfügung gestellt haben, wurde es über 12.500 Mal abgerufen: Maurizio Gaudino hatte es satt, ständig zwischen Sonnenbrille und Lesebrille zu wechseln und entschloss sich für eine LASIK-Operation am FreeVis LASIK Zentrum Mannheim:

Und hier geht die Story weiter:

Maurizio Gaudino entschied sich letztendlich für die “sanfte LASIK” oder Femto-LASIK, bei der nur noch Laser eingesetzt werden:

Würden auch Sie Ihr Leben gern ohne Brille oder Kontaktlinsen genießen? Mit der LASIK bzw. Femto-LASIK oder iLASIK können heutzutage über 90% aller Fehlsichtigkeiten korrigiert werden. Besuchen Sie eine unserer unverbindlichen Informationsveranstaltungen und erfahren Sie mehr über die sanfte Augenlaserkorrektur. Termine…

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Was prüft der LASIK-TÜV?

LASIK TÜV SiegelDer sogenannte LASIK-TÜV wird vom TÜV SÜD Management Service Augenlaserkliniken verliehen, die sich aufbauend auf einer bereits vorhandenen ISO 9001:2000 Zertifizierung einer zusätzlichen, noch strengeren Prüfung unterziehen. Die relevanten Kriterien des LASIK-TÜVs wie Ergebnisqualität, Erfahrung des Operateurs, OP-Zahlen, Komplikationsrate, Hygiene-Standards, technische Ausstattung und Patientenzufriedenheit werden objektiv begutachtet und verifiziert: Die Prüfung wird durch einen technischen Gutachter des TÜV-SÜD, einen Augenarzt als medizinischer Gutachter und einen Hygiene-Spezialisten vorgenommen. Geprüft werden:

1. Qualifikation der Augenchirurgen
Geprüft wird u.a. ob Mitarbeiter und Ärzte die erforderliche Qualifikation haben. So müssen Ärzte beispielsweise mindestens 1.000 LASIK-Operationen in den letzten fünf Jahren durchgeführt haben, 250 davon im letzten Jahr. Darüber hinaus werden vom gesamten Personal, einschließlich Ärzte, aktuelle Nachweise über Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen verlangt.

Das FreeVis LASIK Zentrum in Mannheim zählte zu den ersten LASIK-TÜV zertifizierten Einrichtungen in Deutschland


2. Technische Ausstattung der Laser-Klinik

Nicht weniger streng sind die Maßstäbe hinsichtlich der technischen Ausstattung. Für die LASIK kommen nur moderne Diagnose- und Behandlungsinstrumente infrage, sogenannte „State of the Art“ Geräte, die den von einem wissenschaftlichen Beirat festgelegten technischen Stand aufweisen. Zudem unterliegen diese Apparaturen zusätzlichen Wartungsanforderungen.

3. Operationssaal
Jede Einrichtung wird kontrolliert. Das fängt bei der Infrastruktur an – so muss z.B. eine unterbrechungsfreie Stromversorgung für die zur LASIK relevanten Einrichtungen gewährleistet sein – und geht bis zur Hygiene. Um wirklich sterile OP-Bedingungen sicher zu stellen, muss jeder vom TÜV-SÜD zertifizierte Anbieter eigens über einen Hygienebeauftragten verfügen, der die entsprechende Ausbildung und Erfahrung besitzt. Dieser hat dafür zu sorgen, dass die Hygienerichtlinien des Robert Koch Institutes (RKI) eingehalten werden.

4. Qualitätskontrolle
Aber auch das Management hat eine Reihe von Voraussetzungen zu erfüllen. Gefordert wird u.a. eine aktive Qualitätskontrolle zur ständigen Überprüfung und Dokumentation der Behandlungsergebnisse, die schließlich den Erfordernissen einer modernen Einrichtung entsprechen sollen. Dabei muss die Rate schwerer intra- und postoperativer Komplikationen unter 1% liegen, die Re-Operationsrate unter 10% und die Erfolgsrate der Korrektur für 90% der Patienten innerhalb von ± 0,5 Dioptrien.

5. Patientenzufriedenheit
Nicht zuletzt wird auch die Zufriedenheit der Patienten geprüft. Sie wird anhand standardisierter Patientenfragebögen ergefragt und dokumentiert.

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Unabhängig von der Art und Stärke der Fehlsichtigkeit muß jeder Patient einige Kriterien und Voraussetzungen erfüllen, damit der Erfolg der LASIK-Operation gewährleistet werden kann.

Zu den wesentlichsten Kriterien zählen das Alter des Patienten sowie Hornhautdicke und Pupillendurchmesser. Patienten sollten mindestens 18 Jahre alt sein, so dass das Augenwachstum abgeschlossen und die Fehlsichtigkeit stabil ist. Der Pupillendurchmesser und die Hornhautdicke werden im Rahmen der Voruntersuchung untersucht. Öffnen sich die Pupillen im Dunkeln zu weit, kann es nach der Operation bei Dämmerung und Dunkelheit zur Wahrnehmung störender Lichthöfe um Lichtquellen (sogenannte Halos) kommen. Ist die Hornhaut für den notwendigen Laserabtrag zu dünn, kann die Stabilität der Hornhaut nach dem Eingriff beeinträchtig sein – die Keratektasie (Vorwölbung der verdünnten Hornhaut) ist eine der gefürchtesten Komplikationen nach LASIK. Daher wird ein verantwortungsvoller Operateur von einer LASIK- Operation abraten, wenn diese Kriterien nicht erfüllt sind. Gegebenenfalls kann jedoch eine alternative Operation, z.B. eine Epi-LASIK, durchgeführt werden.

Was ist sonst noch zu beachten? Es sollten keine Augenerkrankungen wie z.B. ein Grauer oder Grüner Star vorliegen und der Patient allgemein gesund sein (einige Allgemeinkrankheiten und Medikamente können Einfluß auf die Heilung der Hornhaut haben). Von einer Behandlung während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte abgesehen werden. Bei Allergikern sollte die Operation besonders geplant und in die allergiefreie Zeit gelegt werden.

Diese interaktive Animation führt Sie durch die LASIK- bzw. Femto-LASIK-Operation und stellt dar, wie Ihre Fehlsichtigkeit (bzw. die Abbildungsverhältnisse im Auge) durch den Eingriff korrigiert werden.
Wählen Sie für den Hornhautschnitt zwischen dem Mikrokeratom (= LASIK) und dem Femtosekundenlaser (Femto-LASIK).

Stellen Sie zunächst Ihre Fehlsichtigkeit mit dem roten Schieber ein.  Beobachten Sie, wie die Hornhaut mit dem Excimer-Laser geschliffen wird: Bei Kurzsichtigkeit wird zentral gelasert, um die Brechkraft der Hornhaut zu verringern. Bei Weitsichtigkeit wird dagegen im äußeren Hornhautbereich gelasert, um die Brechkraft zu erhöhen.

Am Anfang stand die PRK

Die ersten Augenlaseroperationen unter Verwendung des Excimer Lasers wurden bereits Ende der 80er als Jahre Photorefraktive Keratektomie (PRK) durchgeführt. Bei der PRK wurde direkt an der Hornhautoberfläche gelasert, vor der Behandlung wurde lediglich die oberste Zellschicht, das Epithel, mit einem stumpfen Messer abgeschabt.

Schematische Darstellung PRK - LASEK - Epi-LASIK

(1) Schematische Darstellung der Hornhautschichten, (2) Nach Abtrag des Epithels liegt die Bowmann’sche Membran frei, (3) Der Excimer Laser korrigiert die Fehlsichtigkeit, (4) Das Epithel wird vorsichtig zurückgeklappt.

Die PRK wird als solche heute nicht mehr durchgeführt, die aus dieser Methoder hervorgegangenen Verfahren LASEK und Epi-LASIK bieten jedoch Patienten eine Alternative, die aufgrund einer zu dünnen Hornhaut nicht für die LASIK geeignet sind. Bei beiden Verfahren wird das stumpfe Messer durch eine elegantere Methode ersetzt: bei der LASEK wird die oberste Zellschicht mittels Alkohol abgelöst, bei der Epi-LASIK kommt ein computergesteuerter Mikrohobel zum Einsatz (weitere Informationen).

Die Nachteile der LASEK und Epi-LASIK gegenüber der häufiger angewendeten LASIK bestehen in der etwas langsameren Heilung, die bis zu einer Woche dauern und mit mäßigeb Beschwerden verbunden sein kann.

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Die LASIK – Noch immer der Hit

Prof. Dr. Michael Knorz

Prof. Dr. Michael Knorz führte 1993 das LASIK-Verfahren in Deutschland ein

Die fast universelle Einsetzbarkeit der LASIK trägt entscheidend zu der Beliebtheit des Verfahrens bei.
Mehr als 90% aller Fehlsichtigkeiten lassen sich damit operativ beseitigen.  Mittels LASIK kann Kurzsichtigkeit bis ca. -8 dpt, Weitsichtigkeit bis ca. +4 dpt und eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) bis ca. 5 dpt korrigiert werden. Für die höhergradige Fehlsichtigkeit stehen zusätzliche Verfahren wie die Implantation phaker Linsen oder der refraktive Linsenaustausch zur Verfügung.

Die LASIK blickt inzwischen auf eine über 20jährige Geschichte zurück.
Die Operationsmethode wurde 1993 von Prof. Dr. Michael Knorz in Deutschland eingeführt, Ende der 90er Jahre von den deutschen augenärztlichen Gesellschaften wissenschaftlich anerkannt und kontinuierlich weiterentwickelt. Technologische Fortschritte wie die Einführung der Hornhaut-Topographie, Aberrometrie (Wellenfront-Analyse) und des Femtosekundenlasers haben wesentlich dazubeigetragen, die Präzision der LASIK zu erhöhen und das ansich schon recht geringe Operationsrisiko noch weiter zu senken. Je nach dem, welche Technologie zum Einsatz kommt spricht man heutzutage nicht nur von der LASIK, sondern auch von der Wellenfront-LASIK, Femto-LASIK oder auch iLASIK.

Das AcuFocus Hornhaut Implantat (offizielle Bezeichnung:  AcuFocus Corneal Inlay) wurde vor einigen Jahren in den U.S.A. von der gleichnamigen Firma entwickelt. Es ist für Menschen zwischen 45 und 55 Jahren geeignet, bei denen die Alterssichtigkeit also schon eingesetzt hat, die aber andererseits normalsichtig sind, d.h. in der Ferne ohne Brille scharf sehen können.

Das Prinzip dieses Implantats ist seit langem bekannt: es entspricht der sogenannten “stenopäischen Lücke”. In das nicht-dominante Auge (das Auge, mit dem Sie nicht fotografieren) wird ein dünnes Lochblenden-Plättchen aus gut vertäglichem PVDF/Carbon gesetzt. Durch das Implantat erfährt das Auge einen Gewinn an Tiefenschärfe und ist in der Lage, z.B. Preisschilder zu erkennen oder Speisekarten zu lesen. Sie können diesen Effekt selbst ausprobieren, indem Sie vor Ihr nicht-dominantes Auge ein kleines Loch (z.B. 1,25 mm) halten und dann versuchen zu lesen.

Wie wird das AcuFocus Implantat eingesetzt?

Zuerst wird – wie bei der LASIK – ein unvollständiger Schnitt in der Hornhaut angelegt und wie ein Buchdeckel nach oben geklappt. Wir führen diesen Schnitt bevorzugt mit dem Femtosekundenlaser durch. Anschliessend wird das winzige Implantat (es hat einen Durchmesser von nur 3,8 mm und eine Dicke von 10 µm) auf das Hornhautbett gelegt. Der Hornhautdeckel wird zurückgeschlagen und saugt sich fest – eine Naht ist nicht erforderlich. Ein wesentlicher Vorteil des Verfahres ist es, dass man das Implantat ohne Folgen wieder entfernen kann, falls es den Erwartungen nicht entspricht.

Patienten, die sich für das AcuFocus Hornhaut-Implantat interessieren können sich an Prof. Dr. Michael Knorz bzw. das FreeVis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim wenden.

Es ist allgemein bekannt, dass sich im Alter von 40 bis 45 Jahren bei allen Menschen die Alterssichtigkeit oder Presbyopie bemerkbar macht. Kann ein 30-Jähriger die Zeitung noch in einem Abstand von 12 Zentimetern vorm Auge lesen, muss er diese zehn Jahre später schon 20 Zentimeter weg halten, und mit 50 Jahren über 60 Zentimeter.  Ein 60 Jahre alter normalsichtiger Mensch braucht zum Scharfsehen in 30 cm Abstand dann eine Nahkorrektur von etwa plus drei Dioptrien. Laut EyeWorld Weekly News (Ausgabe vom 21. September 2009) berichten bereits 74% der Frauen ab 35 Jahre über Probleme mit dem Sehen in Nähe. Nicht mehr klar und scharf sehen zu können führte bei 61% der befragten Frauen zu Frustrationen, 47% berichteteten über Kopfschmerzen und müde Augen und 30% fühlten sich weniger selbstsicher beim Verrichten der täglichen Arbeit. Es verwundert daher nicht, dass sich zunehmend mehr Patienten nicht nur für eine Korrektur ihrer Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit interessieren, sondern auch die lästige Lesebrille loswerden wollen: Von den Patienten, die sich im FreeVis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim in den letzten eineinhalb Jahren zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit vorstellten, waren fast 50% über 40 Jahre alt.

Die Korrektur der Kurz- oder Weitsichtigkeit mittels Augenlaser blickt inzwischen auf eine 20jährige Geschichte zurück und kann heutzutage problemlos erfolgen. Im Gegensatz dazu stellt(e) die Korrektur der Alterssichtigkeit eine Herausforderung dar. Erst in den letzten Jahren wurden verschiedene Verfahren entwickelt, die eine gewisse Freiheit von der Lesebrille ermöglichen.

Für normalsichtige Patienten gibt es das AcuFocus Hornhaut-Implantat (neu unter dem Namen KAMRA Linse).
Fehlsichtige Patienten können unter Umständen von einer sogenannten Monovision LASIK oder vom Linsenaustausch mit Implantation von Multifokallinsen profitieren.

Wir werden diese Verfahren separat vorstellen.

Quelle:
Eye World Weekly News, Volume 14, Number 26, September 21, 2009
http://www.eyeworld.org/ewweek.php?id=566

Hornhautschnitt mit dem Femtosekundenlaser

Am 24. Juni 2004 wurde im Rahmen des Fachkongresses der Deutschen Ophthalmochirurgen (DOC) zum ersten Mal ein Femtosekundenlaser während einer in Deutschland durchgeführten LASIK-Operation eingesetzt. Knapp 6 Jahre später hat sich der Femtosekundenlaser als das von vielen Augenchirurgen bevorzugte Keratom für das Schneiden des Hornhaut-Flaps durchgesetzt.

Heute findet der Femtosekundenlaser nicht nur bei der LASIK bzw. Femto-LASIK Anwendung, mit ihm werden auch Hornhauttransplantationen, Tunnelschnitte für korneale Ringsegmente und Astigmatismuskorrekturschnitte durchgeführt. Die Hornhautschnitte bei diesen Operationen wurden bisher mit speziellen Messern präpariert, was eine genaue Vorhersage der Position der Schnitte und der Schnitttiefe schwierig machte. Mit dem Femtosekundenlaser kann dagegen sehr exakt geschnitten werden: in einer genau vorher bestimmten Position, Gewebetiefe, oder in einem bestimmten Winkel. Seit Ende des letzten Jahres hat sich ein ganz neues Einsatzgebiet des Femtosekundenlaser herauskristallisiert: Seit Zulassung und Zertifizierung des INTRACOR Verfahrens kann nun auch die Alterssichtigkeit berührungsfrei und ohne Eröffnung der Hornhaut korrigiert werden.

Folgende Femtosekundenlaser werden heute überwiegend eingesetzt:

Intralase iFS Laser
Hersteller: Abbott Medical Optics Inc., CalifornienDer Intralase FS Laser war der erste verfügbare Femtosekundenlaser und ist noch immer Marktführer. Der Intralase der jüngsten Generation arbeitet bei einer Frequenz von 150 kHz und ist damit zehnmal schneller als das erste Modell.
www.amo-inc.com/products/refractive/ilasik/intralase-fs-laser


Technolas Femtosekundenlaser (Früher: Femtec Laser)
Hersteller: Technolas Perfect Vision GmbH, Deutschland


Femto LDV

Hersteller: Ziemer Group, Schweiz
http://www.ziemergroup.com/products/ldv.html


VisuMax Femtosekundenlaser

Hersteller: Carl Zeiss Meditec, Deutschland
http://precisevision.zeiss.com/visumax/visumax-patients.html

Quelle:
The evolution of the femtosecond laser
. Review of Ophthalmology. February, 2010.

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