Die Alterssichtigkeit, die bekanntlich auf der Erhärtung der Augenlinse beruht, kann bisher noch nicht ursächlich behandelt werden.

Verschiedene Verfahren, wie Monovision LASIK, multifokale Linsen oder Hornhautimplantate stellen Alternativen zur Lesebrille dar, ohne jedoch den Alterungsprozeß der Linse aufzuhalten.

Auf der Jahrestagung der französischen Augenärzte wurde jetzt eine Studie vorgestellt, bei der ein Femtosekundenlaser eingesetzt wurde, um die Elastizität der Augenlinse durch Anlegen radialer Schnitte innerhalb der Linse zu beeinflussen. Dadurch behält die Augenlinse die Fähigkeit, ihre Form zu ändern – je nachdem ob das Auge in die Ferne oder die Nähe schaut.

Dr. Joseph Colin berichtete, dass durch das Anlegen winziger Mikroperforationen die Fasern innerhalb der erhärteten Linse mobilisiert und dadurch wieder gleitfähig werden. Dies führt dazu, dass die Flexibilität der Linse wieder zunimmt. Ein befürchtete Nebenwirkung, die Induktion einer Linsentrübung (Katarakt) konnte im Tierexperiment ausgeschlossen werden. Dr. Colin behandelte bereits 80 Patienten im Alter von 45 und 60 Jahren mit diesem neuen, als Photophakomodulation bezeichneten Verfahren.

Quelle:
Femtosecond laser procedure may modulate crystalline lens elasticity to treat presbyopia

In einer Gleitsichtbrille, der heute noch am weitesten verbreiteten Methode der Presbyopie-Korrektur, lassen sich die unterschiedlichen Korrektionswerte für Nähe, mittlere Distanz und Ferne so anordnen, dass der Blick des Brillenträgers – je nach Sehanforderung – immer durch die „richtige“ Zone des Glases fällt. Die Gleitsichtbrille kann man als Universal-Lösung für alltägliche Aufgaben bezeichnen.

Bestimmte Berufe bringen es aber mit sich, dass die übliche Einteilung der Korrektionszonen einer Gleitsichtbrille ungeeignet ist. Wer beispielsweise Armaturen ablesen muss, die über seinem Kopf angebracht sind (Piloten-Kanzel) oder handwerkliche Überkopfarbeit ausübt, braucht eine Mehrstärken-Arbeitsbrille, die seine Sehanforderungen exakt berücksichtigt. Oftmals erweisen sich Bi- oder Trifokal-Gläser als besser geeignet. Auch für die Bestimmung einer Bildschirmarbeitsplatzbrille gelten besondere Maßstäbe, die der Augenarzt individuell für jeden Patienten ermittelt.

Die Alterssichtigkeit läßt sich auch mit Kontaktlinsen ausgleichen. Der Augenarzt kann dabei sowohl den Durchmesser der Nahzone als auch die Stärke des Nahteils individuell wählen. Kontaktlinsen erlauben auch eine Monovision: Ein Auge erhält eine Kontaktlinse mit optimaler Korrektion für die Ferne, das zweite Auge eine Korrektion für die Nähe. Diese Technik wird allerdings nicht von allen Menschen vertragen und geht mit Einschränkungen für das beidäugige, räumliche Sehen einher.

Brille und Kontaktlinsen sind jedoch bei weitem nicht die einzige Möglichkeit. In den nächsten Monaten stellen wir Ihnen eine Reihe von operativen Verfahren vor, die eine weitgehende Unabhängigkeit von der Lesebrille bieten.
Übersicht der gängigen Operationsverfahren zur Korrektur der Alterssichtigkeit

Die sogenannte Alterssichtigkeit beginnt im fünften Lebensjahrzehnt – bei Menschen mit Kurzsichtigkeit etwas später – und ist im höheren Alter mit 95 Prozent die häufigste Fehlsichtigkeit. Da sie in den „besten Jahren“ auftritt, ist die Bezeichnung kaum noch zutreffend, und zunehmend mehr Menschen empfinden das Tragen einer Lesebrille als lästig und störend. Zum Glück ist die Vorstellung, wer alterssichtig ist, müsse zwangsläufig eine Lesebrille tragen, überholt.

Wie äußert sich die Alterssichtigkeit? Zu Beginn erscheint nur der Nahbereich unscharf, also die Distanz, in der man gedruckte Medien liest oder Handarbeiten ausführt. Für diese Aufgaben war die „Lesebrille“ gedacht, die aber den Nachteil hat, dass sie jedes Mal beim Blick auf entferntere Ziele abgesetzt werden muss. Das kann zunächst sogar für den Text auf dem Bildschirm gelten. Später treten die Schwierigkeiten auch beim Lesen in mittlerer Distanz auf: Bildschirm, Preisschild im Schaufenster, Fahrplan usw.

Den Augenärzten stehen heute vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung, um Patienten zu klarer Sicht für alle Entfernungen zu verhelfen. Neben den längst bewährten Mehrstärkenbrillen und jüngsten Innovationen auf dem Gebiet der Kontaktlinsen gewinnt die chirurgische Korrektur der Alterssichtigkeit immer mehr an Bedeutung. Multifokale Intraokularlinsen, innovative Hornhautimplantate oder spezielle Methoden der Laserbehandlung ermöglichen schon heute weitgehend den Verzicht auf konventionelle Sehhilfen. Andere Methoden sind in der Erprobungsphase; Forschung und Entwicklung widmen sich intensiv der Aufgabe, die “Alterssichtigkeit” für die Betroffenen bedeutungslos werden zu lassen.

Wir stellen Ihnen in einer Serie die verschiedenen – gängigen und innovativen – Möglichkeiten zur Korrektur der Alterssichtigkeit (Presbyopiekorrektur) vor. Die Vielzahl der heute schon zur Verfügung stehenden Verfahren erlaubt es dem Augenarzt, für jeden Menschen die Lösung zu ermitteln, die seine persönlichen Ansprüche optimal erfüllt.  Voraussetzung ist die umfassende Information und Beratung durch den Augenarzt, denn er allein ist mit sämtlichen Optionen und ihren Wirkungsweisen vertraut.

Das im Jahr 2006 eingeführte LASIK TÜV Siegel hat sich als verlässliche Orientierungshilfe für die Patienten bewährt. Insbesondere in puncto Qualitätssicherheit schafft es mehr Transparenz und Vertrauen.Prof. Dr. Michael Knorz, ärztlicher Leiter des FreeVis Lasik Zentrums Universitätsklinikum Mannheim, war federführend für die Erarbeitung und Festlegung der Qualitätskriterien für das Gütesiegel des Lasik-TÜV zuständig und ist als externer Gutachter  tätig. Es ist daher selbstverständlich, dass sich das FreeVis LASIK Zentrum in Mannheim jährlich der strengen Überprüfung unterzieht und diese inzwischen zum sechsten Mal gemeistert hat.

Mannheimer Morgen, Seite 6, 5. April 2012

Mannheimer Wochenblatt, Seite 6, 5. April 2012

Weitere Informationen: http://freevis.de/lasik/lasik-tuev.html

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Hohe Präzision ist in der Kataraktchirurgie, die sich zunehmend in Richtung refraktive Chirurgie entwickelt, von entscheidender Bedeutung.
Neue Technologien, die zu einer höheren Präzision beitragen, wurden während des Lunchsymposiums der Firma Alcon Pharma unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Kohnen, Frankfurt, gemeinsam mit Prof. Dr. Michael Knorz, Mannheim, und Dr. Michael Knoche, Stadthagen, diskutiert.

Von links nach rechts: Dr. Knoche, Prof. Dr. Knorz und Prof. Dr. Kohnen

Von links nach rechts: Dr. Knoche, Prof. Dr. Knorz und Prof. Dr. Kohnen

Die Chirurgen diskutierten drei Aspekte der modernen Linsenchirurgie: die mikroinzisionale oder Kleinschnitttechnik, eine gleichzeitige Korrektur von Fehlsichtigkeit, Hornhautverkrümmung und Alterssichtigkeit durch torische Multifokallinsen und den Einsatz des Femtosekundenlasers.

Professor Knorz ist von der Laser-Refraktiven Kataraktchirurgie mit dem LenSx® Femtolaser überzeugt:  „Diese erste, wirkliche Erneuerung seit Einführung der Phakoemulsifikation sorgt für mehr Effizienz und Sicherheit.“ Im Rahmen der Operation wird der Laser für vier wesentliche Teilschritte eingesetzt: zuerst die Kapsulorhexis, anschließend die Fragementierung des Linsenkerns und zum Schluss für Inzisionen und Entlastungsschnitte zur Korrektur der Hornhautverkrümmung. Insgesamt sind die Ergebnisse sehr gut: die Kapsulorhexis ist deutlich stabiler und präziser in Größe und Position. Dies sorgt für eine bessere Zentrierung der Kunstlinse, weniger Verkippung und dementsprechend weniger Aberrationen höherer Ordnung, wie eine klinische Studie belegt. Durch die Vorfragmentierung des Kernes werden Phakoenergie und -zeit etwa um die Hälfte reduziert und so die Sicherheit deutlich verbessert. Auch die Inzisionen sind dichter und vor allem viel präziser: „Inzisionen können so präzise geplant werden, dass ein geringer Astigmatismus ausgeglichen wird. Das ist ganz wichtig, um mit Multifokallinsen gute Ergebnisse zu erzielen.“

Das refraktive Ergebnis ist nach Laser-Refraktiver Kataraktchirurgie deutlich besser als nach herkömmlichen Verfahren. Prof. Knorz arbeitet ausschließlich damit und bietet das Verfahren am FreeVis LASIK Zentrum Mannheim an.

Quelle: Bericht zum Alcon Lunch-Symposium der DGII 2012

Der TÜV ist Inbegriff deutscher Gründlichkeit und steht für Sicherheit und Qualität. Was einst als Technischer Überwachungsverein mit der Kontrolle deutscher Kraftfahrzeuge begann, ist mittlerweile ein international tätiger Dienstleistungskonzern. Es gibt kaum eine Branche, die sich nicht prüfen oder zertifizieren lassen kann.

Im Gesundheitssektor sorgen immer wieder unterschiedliche, auf den ersten Blick jedoch kaum zu unterscheidende TÜV-Siegel für Aufregung: Der 2006 für Laser-Operationen am Auge eingeführte LASIK-TÜV sowie das weithin bekannte TÜV-Zertifikat nach ISO 9001:2000.

TÜV ist nicht gleich TÜV

Prof. Michael Knorz, Präsident des VSDAR e.V. führt aus: „Das Interesse an den modernen Verfahren der operativen Sehfehlerkorrektur nimmt stetig zu und damit auch die Zahl der Anbieter. Für Patienten wird es immer schwieriger, sich im Dschungel der Angebote und Versprechungen zu orientieren. Schwierigkeiten bei der Differenzierung zwischen den unterschiedlichen TÜV-Siegeln sind da nicht gerade hilfreich. Es bleibt zu hoffen, dass hier bald eine Lösung gefunden wird. Für den Patienten muss unmissverständlich klar sein, werden nur die Betriebsabläufe an sich geprüft oder weit darüber hinaus auch alle medizinisch relevanten Kriterien – bis hin zur Ergebnisqualität.”

Von über 300 Augenlaserzentren in Deutschland haben es bisher gerademal 24 Kliniken geschafft, sich den hohen Anforderungen des LASIK-TÜV erfolgreich zu stellen.

Da immer mehr ausländische Kliniken damit werben, vom deutschen TÜV geprüft worden zu sein, empfiehlt es sich auf jeden Fall, genauer hinzusehen. Die meisten dieser Einrichtungen werben nämlich mit dem Qualitätsmanagement-Zertifikat nach ISO 9001:2000 oder einer anderen Service-Qualität, die jedoch grundsätzlich nichts mit der Dienstleistungsqualität des LASIK-TÜV zu tun haben.

Beim Zertifikat ISO 9001:2000 handelt es sich um ein reines prozessorientiertes Qualitätsmanagementsiegel, das seit nunmehr 20 Jahren branchenübergreifend, beispielsweise auch an Online-Reisebüros oder Partner-Agenturen, vergeben wird. Es spiegelt im wesentlichen nur die Optimierung von Prozessen wider und sagt nichts über die Qualität der medizinischen Behandlung oder den technischen Stand der eingesetzten Instrumente aus.

Der LASIK-TÜV dagegen baut auf mehrere Komponenten auf und das ISO 9001:2000 Zertifikat stellt nur eine Voraussetzung dar. Entscheidende Qualitätskriterien kommen hinzu. So muss die Klinik beim LASIK-TÜV für jeden Arzt und jeden Mitarbeiter einzeln die Qualifikation und Erfahrung in den relevanten medizinischen Themen nachweisen. Auch die technische Ausstattung steht auf dem Prüfstand. Es dürfen nur sogenannte „state of the art“-Geräte zum Einsatz kommen. Ebenso wird die strikte Einhaltung der Hygienestandards für ambulantes Operieren, aufgestellt durch das Robert-Koch-Institut, verlangt. Weitere Kriterien des LASIK-TÜV sind Fortbildungsnachweise, Behandlungsergebnisse und Komplikationsraten, die klar definierten Anforderungen und modernen medizinischen Qualitätsrichtlinien entsprechen müssen, sowie die Patientenzufriedenheit mit der Einrichtung selbst.

Den LASIK TÜV haben bislang gerade einmal drei Kliniken ausserhalb von Deutschland erreicht: zwei in der Schweiz und eine in Luxemburg.

Quelle: VSDAR e.V.

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Wir setzen unser FAQ zur iLASIK und Femto-LASIK fort:

7. Wer ist für die iLASIK bzw. Femto–LASIK geeignet?
Mittels iLASIK und Femto–LASIK lassen sich heute über 90% aller Fehlsichtigkeiten korrigieren. Korrigiert werden kann die Kurzsichtigkeit (Myopie) bis ca. -8 dpt, die Weitsichtigkeit (Hyperopie) bis ca. +4 dpt und die Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) bis ca. 5 dpt.
Die exakten Grenzwerte hängen zusätzlich von der Dicke der Hornhaut und vom Durchmesser der Pupille ab. Zur endgültigen Beurteilung ist in jedem Fall eine Untersuchung und Beratung erforderlich.

Vor allem Sportler und Menschen mit einem Beruf, der sich kaum mit Brille ausüben lässt – Piloten, Polizisten, Bauarbeiter, Ingenieure, Handwerker etc. – interessieren sich für die iLASIK bzw. Femto-LASIK. Für sie ist es eine Frage der Sicherheit, ohne Hilfsmittel stets gut sehen zu können, da davon entscheidend das Reaktionsvermögen in kritischen Situationen abhängt. Hinzu kommen diejenigen, die sich mit einer Brille unwohl fühlen oder Kontaktlinsen nicht vertragen. Nicht zuletzt ermöglicht die iLASIK eine wesentliche Steigerung der Lebensqualität durch die Möglichkeit des Verzichts auf lästige Sehprothesen, unter denen auch viele ‘Normalberufler’ und Freizeitsportler leiden.

Im Jahre 2007 wurde die modernste Form der LASIK, die iLASIK bzw. Femto-LASIK, für Piloten der US Airforce und Astronauten zugelassen.

8. Wer ist nicht für eine Operation geeignet?
Unabhängig von der Art und Stärke der Fehlsichtigkeit muss jeder Patient einige Kriterien und Voraussetzungen erfüllen, damit ein optimaler Erfolg der Operation gewährleistet werden kann.
Kinder und Patienten unter 18 Jahre sollten nicht mit dem Augenlaser operiert werden. Die Fehlsichtigkeit sollte mindestens ein Jahr stabil sein, bevor der Eingriff vorgenommen wird. Vorliegende Augenkrankheiten wie z.B. ein Grauer oder Grüner Star können gegen eine Operation sprechen und müssen unbedingt mit dem Augenarzt diskutiert werden.

9. Gibt es Langzeituntersuchungen?
Bereits seit Jahrzehnten suchen Augenärzte nach Verfahren, operativ Fehlsichtigkeiten zu beseitigen. So wurde der Vorläufer der LASIK von Prof. José I. Barraquer (1916-1998) bereits vor ca. 50 Jahren entwickelt. Prof. Barraquer widmete sein ganzes Leben und Schaffen der Verwirklichung der Idee, die Brechkraft des Auges durch das “Schleifen” der Hornhaut zu optimieren. Seine”Keratomileusis” legte 1960 den Grundstein für die heute angewendeten Verfahren PRK und LASIK und machte ihn zum Begründer der refraktiven Chirurgie.

Die LASIK, 1990 erstmals beschrieben, ist 1999 durch die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) und den Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) als anerkanntes Verfahren eingestuft worden. Weltweit wurden bisher viele Millionen Patienten mittels LASIK operiert. Die umfangreichen Erfahrungen und Beobachtungen, vor allem aber der hohe Grad der Zufriedenheit der behandelten Patienten, lässt diese Zahl täglich weiter steigen.

10. Wie lange hält das Behandlungsergebnis an?

Nach den bisherigen Erkenntnissen kann man davon ausgehen, dass die nach ca. 3 Monaten erzielten Ergebnisse auf Dauer erhalten bleiben.

11. Kann Alterssichtigkeit mittels LASIK korrigiert werden?

Leider nein! Es gibt jedoch andere Verfahren (z.B. Monovision, Multifokallinsen oder KAMRA Linse), mit denen die Alterssichtigkeit oder Presbyopie korrigiert werden kann.

12. Wer trägt die Kosten der Operation?

Die Behandlungskosten werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Da
die Verfahren der refraktiven Chirurgie, zu denen iLASIK und Femto–LASIK zählen, gemäß Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen Methoden sind, die nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung erbracht werden dürfen, werden diese Kosten von den Krankenkassen generell nicht übernommen. Auch private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten in der Regel nicht.
Die Kosten für die iLASIK / Femto-LASIK können Sie gern erfragen.

13. Wer oder was sind die FreeVis LASIK Zentren?
Die FreeVis LASIK Zentren sind ein Verbund von Augenkliniken und augenärztlichen Operationszentren, die sich auf die Korrektur einer Fehlsichtigkeit spezialisiert haben und u.a. die LASIK unter strengen Qualitätssicherungskriterien anwenden. An einigen Zentren wird auch die Femto–LASIK angeboten.

14. Was ist der “LASIK TÜV”?
Der LASIK TÜV ist ein Qualitätssiegel, das vom TÜV Süd verliehen wird. Voraussetzung ist eine ausführliche und regelmäßige Prüfung des jeweiligen Zentrums und des Operateurs. Nähere Infos finden hier.

Das FreeVis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim ist als eines der ersten Laserzentren Deutschlands seit 2005 LASIK TÜV-zertifiziert.

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Das Augenlasern im allgemeinen und unter diesen Verfahren speziell die iLASIK oder Femt-LASIK, erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

Prof. Knorz vom FreeVis LASIK Zentrum in Mannheim weiss aus eigener Erfahrung, warum: Die typische Motivation für den Eingriff ist der Gewinn an Lebensqualität.

Wir beantworten die wichtigsten Fragen um das beliebte Verfahren:

1. Warum iLASIK oder Femto–LASIK?
Die iLASIK – auch Femto-LASIK, “Laser in situ Keratomileusis”, also das “Abschleifen der Hornhaut des Auges mittels eines Lasers”, ist ein Verfahren zum Ausgleich der Kurzsichtigkeit und anderer Fehlsichtigkeiten mittels Laserchirurgie.
“i” steht für individuell und beschreibt die maßgeschneiderte Laserbehandlung mit dem Ziel der Unabhängigkeit von einer Brille bzw. von Kontaktlinsen.

2. Welche Vorteile bieten iLASIK bzw. Femto–LASIK?
Auf internationalen augenärztlichen Kongressen gelten die LASIK und deren modernste Variante, die iLASIK bzw. Femto–LASIK, als Verfahren der Wahl, die sich zur operativen Korrektur der Fehlsichtigkeiten durchgesetzt haben.
iLASIK bzw. Femto–LASIK bieten folgende Vorteile:

  • Individuelle, maßgeschneiderte und präzise Korrektur der Fehlsichtigkeit, so dass Brille bzw. Kontaktlinsen in nahezu allen Fällen überflüssig werden
  • Schmerzfreier Eingriff
  • Keine Schmerzen auch nach der Operation
  • Bereits nach wenigen Stunden wird ein gutes Sehvermögen erreicht
  • Der Behandelte kann bereits am Tag nach dem Eingriff ins Alltagsleben zurückkehren

3. Wie wird die iLASIK durchgeführt?
Vor der iLASIK wird das zu behandelnde Auge mit Augentropfen betäubt, so dass der Eingriff schmerzfrei erfolgen kann. Zunächst wird mittels eines Femtosekundenlasers eine hauchdünne Hornhautschicht teilweise abgetrennt. Diese nur 0,1 mm dicke Hornhautlamelle wird wie ein Buchdeckel aufgeklappt, um das Innere der Hornhaut freizulegen. Anschließend wird mittels eines hoch präzisen Kaltlichtlasers (sog. Excimer Laser) das Innere der Hornhaut geschliffen. Jeder Laserimpuls trägt dabei 0,25 Mikrometer (µm) Gewebe ab, das entspricht 1/200 der Dicke eines menschlichen Haares. Abschließend wird die Hornhautlamelle wieder zurückgeklappt. Sie verschließt wie ein körpereigenes Pflaster die Hornhaut, eine Naht ist nicht erforderlich.

Nach der iLASIK erhält der Patient lediglich eine Sonnebrille als Schutz. Bereits nach wenigen Stunden wird in der Regel ein annähernd normales Sehvermögen erreicht. Augentropfen in den ersten Tagen unterstützen den Heilungsprozess und verhindern Infektionen.

4. Warum iLASIK bzw. Femto-LASIK statt LASIK?
Die iLASIK bietet gegenüber der “normalen” LASIK zwei Vorteile:
Zum einen wird das Auge individuell (“i”) mittels eines Lasers vermessen (sog. Wellenfrontmessung), so dass eine maßgeschneiderte Behandlung durchgeführt werden kann.
Zum zweiten bietet der Femtosekundenlaser gegenüber der herkömmlichen Technik eine höhere Präzision und damit eine größeren Sicherheit für den Patienten: Bei Mikrokeratomen sind Schwankungen der Lamellendicke von 50 µm möglich – der Laserschnitt mit dem Femtosekundenlaser hingegen erzeugt eine völlig homogene Lamelle mit einer Toleranz von lediglich 5 µm.
Zudem sind Schnittkomplikationen nahezu völlig ausgeschlossen.

5. Was ist ein Femtosekundenlaser?
Der Femtosekundenlaser ist ein Infrarot-Laser (Wellenlänge 1052 nm), der ultrakurze Laserpulse mit einem Durchmesser von 0,001 mm ausstrahlt. Eine Femtosekunde entspricht einer billiardstel
Sekunde (10-15 sec). Mit diesem Laser lässt sich Gewebe extrem exakt und praktisch ohne Wärmeentwicklung schneiden.

6. Wie arbeitet der Femtosekundenlaser?
Die Laserpulse entfalten ihre Energie nicht an der Oberfläche der Hornhaut, sondern in einer exakt vorher bestimmten Tiefe im Inneren der Hornhaut. Jeder Laserpuls erzeugt eine Mini-Gasblase, die das Gewebe trennt. Durch tausende, Reihe um Reihe nebeneinander liegender Laserpulse sind dreidimensionale hochpräzise Laserschnitte im Hornhautinneren möglich. Die Einsatzmöglichkeiten des Femtosekundenlasers in der Hornhautchirurgie sind dementsprechend vielfältig und nicht nur auf die LASIK beschränkt.

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Egal, ob man kurz-, weit- oder normalsichtig ist, mit zunehmendem Alter läßt die Sehkraft nach. Ursache der Alterssichtigkeit – oder auch Presbyopie – ist die Abnahme der Elastizität der Augenlinse.

Dies gilt auch für Patienten, die sich einer LASIK zur Korrektur einer Kurz- oder Weitsichtigkeit unterzogen haben. Ab ca. dem 40. Lebensjahr verliert die Linse die Fähigkeit, sich automatisch auf unterschiedliche Entfernungen scharf zu stellen (Akkommodation). Zu Beginn hilft es noch, die Zeitung weiter weg zu halten, doch dann wird der Arm “zum Lesen zu kurz”. Später, ab ca. dem 45. Lebensjahr, muß eine Lesebrille für scharfes Sehen in der Nähe getragen werden. Dies kann insbesondere Menschen, die sich gerade an die Brillen- und Kontaktlinsenfreiheit nach LASIK gewöhnt haben, schwer fallen.

Die KAMRA Linse oder KAMRA Blende, kann hier eine Alternativen bieten. Es handelt sich um ein hauchdünnes Implantat, das in die Hornhaut des nicht-dominanten Auges eingesetzt. Dazu wird der bei der LASIK-Operation geschnittene Hornhaut-Flap angehoben, das Implantat auf das Hornhautbett gelegt und der Flap wieder zurückgeschlagen.

Winzig: Die KAMRA Blende im Vergleich zu einer normalen Kontaktlinse

Winzig: Die KAMRA Blende im Vergleich zu einer normalen Kontaktlinse

Die KAMRA Linse ist auch für normalsichtige Menschen geeignet, und kann auch mit einer iLASIK Operation zur Korrektur einer bestehenden Kurz- oder Weitsichtigkeit kombiniert werden.

Weitere Informationen:

Video mit Patientbericht

Seit Prof. Dr. Michael Knorz den Femtosekundenlaser bereits 2009 im Rahmen einer Linsenextraktion (Katarakt-Operation) eingesetzt hat, ist er davon überzeugt, dass die hohe Präzision dieses Lasers das Operationsverfahren revolutionieren und die postoperativen Ergebnisse verbessern wird.

Laser-Linsenchirurgie: Prof. Knorz kommentiert eine Operation im Jahr 2010
Laser-Linsenchirurgie: Prof. Knorz kommentiert eine Operation im Jahr 2010

Der Femtosekundenlaser, der im Rahmen der Femto-LASIK oder iLASIK bereits routinemäßig für das berührungslose Schneiden von Hornhautgewebe eingesetzt wird, ermöglicht nicht nur eine Durchtrennung von Gewebe an der Augenoberfläche sondern auch im Augeninneren. Bei der Laser-Linsenoperation kann er mehrere wesentliche und bisher vom Arzt per Hand durchgeführte Teilschritte der Linsenoperation ersetzen: Die Eröffnung der Linsenkapsel, die Fragmentierung der Linse, den Schnitt am Hornhautrand, über den die Linsenpartikel abgesaugt und die Kunstlinse eingesetzt wird, und für korrigierende Hornhautschnitte zum Ausgleich einer eventuell bestehenden Hornhautverkrümmung.

Der Laser bietet dabei zwei Vorteile gegenüber der manuellen Technik: der Linsenaustausch wird zum einen genauer, da die Kunstlinse exakter positioniert werden kann, und zum zweiten sicherer, da Laserschnitte präziser als handgeführte Schnitte sind.

Seit Juli 2011 wird der Laser-Linsenaustausch von Prof. Dr. Knorz  routinemäßig am FreeVis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim eingesetzt.


Quellen:

Surgeons trained to use phacoemulsification will adopt laser cataract surgery, and the next generation of residents will start training using it.
Michael C. Knorz, MD
Cataract & Refractive Surgery Today Europe, February 2012, 2 – 4

Michael Knorz, MD: Increased laser usage to make cataract removal safer, more common
OSN SuperSite October 23, 2011
http://www.osnsupersite.com/view.aspx?rid=88790